Ultimate Impostrip
Funktionen

Ultimate Impostrip automatisiert die Bogenmontage in der Druckvorstufe. Ihre Projekte laufen in gleichbleibender Qualität durch, ohne dass jemand nach Dateien sucht oder Einstellungen anpasst. Genau diese Handgriffe machen die Montage bislang zum Engpass, und zwar nicht wegen ihrer Dauer, sondern weil sie an einzelnen Personen hängen und sich nicht parallel erledigen lassen.
Weil jeder Auftrag denselben Regeln folgt, kommt bei jedem Auftrag dasselbe heraus. Woher kommen eigentlich die Reklamationen aus der Montage? Fast immer von Stellen, an denen von Hand entschieden wurde und die Entscheidung diesmal anders ausfiel. Nicht aus Unwissen, sondern weil ein Mensch am Freitagabend andere Abkürzungen nimmt als am Montagmorgen.
Der Konfigurator produziert variable Broschüren automatisch. Wechselnde Seitenzahlen und Umfänge müssen Sie damit nicht jedes Mal neu einrichten, was bei Kleinauflagen den größten Anteil der Rüstzeit ausmacht. Bei einer Auflage von zweihundert Exemplaren entscheidet die Rüstzeit darüber, ob der Auftrag Geld bringt, und eine halbe Stunde Montage ist dort schon zu viel.
Ein Barcode-Generator erzeugt Codes, mit denen sich Aufträge in der Weiterverarbeitung verfolgen lassen. Bei Projekten aus mehreren Komponenten ist das der Weg, Teile später wieder zusammenzuführen. Wer einmal einen Umschlag ohne den passenden Innenteil im Lager gefunden hat, weiß, was eine verlässliche Kennzeichnung wert ist.
Sie steuern Seitenpositionierung, Anschnitte, Doppelseiten und Markensets. Diese Vorgaben entscheiden über die Ausgabequalität und darüber, ob die Weiterverarbeitung ohne Nacharbeit läuft. Falsch gesetzte Falzmarken merkt niemand in der Vorstufe, sondern der Falzmaschinenführer, und dann liegt der Auftrag bereits gedruckt neben der Maschine.
Impostrip bindet sich an Ihr MIS an und holt die Auftragsdaten von dort. Bei Kleinauflagen, wo die Rüstzeit den Ertrag bestimmt, entscheidet diese Verbindung darüber, ob sich ein Auftrag rechnet. Jede Angabe, die jemand aus dem MIS abliest und in die Montagesoftware eingibt, kostet Zeit und ist eine Stelle, an der sich eine Zahl verändern kann.
Es gibt mehrere Varianten, die sich an unterschiedlichen Anforderungen ausrichten. Sie zahlen damit für den Umfang, den Ihr Betrieb tatsächlich braucht. Der Einstieg mit einer kleineren Variante ist auch inhaltlich sinnvoll: Welche Möglichkeiten Sie wirklich nutzen, zeigt sich nach einigen Monaten im Betrieb und nicht in der Auswahlphase.
Über die Grundfunktionen hinaus gibt es weitere Werkzeuge für anspruchsvollere Aufgaben. Häuser mit ungewöhnlichen Produkten finden dort die Möglichkeiten, die im Standardumfang fehlen. Das betrifft typischerweise Betriebe mit einer Spezialisierung, etwa Kalender, Sonderformate oder Bücher mit aufwendiger Bindung, und dort ist die Software oft der einzige Weg zu einer wirtschaftlichen Produktion.
Die Serveroptionen lassen sich erweitern, damit die Leistung auch in Spitzenzeiten reicht. Wenn alle Aufträge gleichzeitig kommen, hilft keine Optimierung mehr, sondern nur zusätzliche Kapazität. Diese Spitzen sind in der Druckbranche vorhersehbar: vor Weihnachten, vor Messen, zum Quartalsende, und wer sie kennt, kann die Kapazität dafür planen.
Gemeinsam mit Enfocus Switch verwalten Sie die Aufgaben der Druckvorstufe an einer Stelle. Die Montage wird damit ein Schritt im Flow und nicht eine Station, an der der Auftrag das System verlässt. Solche Ausstiege sind in automatisierten Ketten die eigentlichen Bremsen, denn dort verliert man den Überblick darüber, wo ein Auftrag gerade steht.
Lizenzen lassen sich auf einen anderen Rechner umziehen, und Cloud-Lizenzen werden gesondert aktiviert. Für den Umzug wird eine c2v-Datei erzeugt. Wir begleiten Sie dabei, damit die Lizenz unterwegs nicht verloren geht. Bei einem Rechnerwechsel ist die Reihenfolge wichtig: erst die alte Lizenz sauber freigeben, dann die neue aktivieren, und nicht umgekehrt.
Beim Wechsel auf eine aktuelle Version übernehmen Sie die Daten aus der alten Installation. Auch die Verlängerung des Wartungsvertrags läuft über uns, für Kauf- wie für Subskriptionslizenzen. In den übernommenen Daten stecken Ihre Vorlagen und Einstellungen aus Jahren, und das ist der Teil, der beim Versionswechsel wirklich zählt.