Imp
Funktionen
Imp erzeugt druckfähige Layouts für gewerbliche und Verpackungsdrucker in einem Schritt. Aus den Auftragsdaten entsteht der Bogen, ohne dass jemand Nutzen von Hand anordnet. Für Häuser mit vielen
kleinen Aufträgen liegt hier der größte Zeitgewinn, denn dort steht die Planung in keinem Verhältnis zum Auftragswert: Ein Bogen für eine Auflage von fünfhundert braucht dieselbe Überlegung wie einer
für fünfzigtausend.
Montageplan und Belegungsplan rechnet die Planungs-Engine zusammen aus. Beide Fragen hängen voneinander ab, weshalb ihre getrennte Bearbeitung fast immer zu einem Ergebnis führt, das nur fast passt.
Wer erst die Anordnung festlegt und dann die Verteilung auf Bögen, hat die günstigste Lösung meist schon ausgeschlossen. Gemeinsam gerechnet fällt das Ergebnis regelmäßig anders aus als erwartet.
Querformatige Bücher, arabische Bücher mit Bindung rechts und Tischkalender lassen sich planen und ausschießen. Genau diese Fälle sind es, an denen Standardvorlagen scheitern und die Montageabteilung
wieder von vorn anfängt. Und es sind oft die Aufträge, die man gern annimmt, weil sie besser bezahlt werden. Wenn die Planung dann einen halben Tag kostet, ist der Vorteil aufgebraucht.
Für Rollendruck rechnet Imp Pläne und Ausschüsse und berücksichtigt dabei mehrere Papierrollen. Solche Szenarien von Hand durchzurechnen kostet Stunden, und jede Änderung am Auftrag macht die Arbeit
zunichte. Das ist der Punkt, an dem Planung mit Tabellenkalkulation endgültig aufhört zu funktionieren: Bei drei Rollen und wechselnden Umfängen gibt es zu viele Kombinationen, um sie durchzusehen.
Auch für nicht rechteckige Druckjobs entstehen kostengünstige Layouts auf Knopfdruck. Stanzformen lassen sich nicht wie Seiten aneinanderreihen, weshalb bei Verpackungen ohne passende Software viel
Material im Abfall landet. Eine Faltschachtel hat Laschen, Ausschnitte und Rundungen, und der Platz zwischen zwei Nutzen ist selten rechteckig. Von Hand nimmt man dort den sicheren Abstand, und der
ist immer größer als nötig.
Die Algorithmen bestimmen über verschiedene Bogengrößen hinweg, welche Anordnung am wenigsten kostet. Verzahnte Nutzen sparen Fläche, sind aber von Hand kaum zu finden. Wer hat schon Zeit, drei
Varianten durchzurechnen? Imp übernimmt das und schlägt Ihnen das Ergebnis vor. Sie behalten die Entscheidung, sehen aber eine Anordnung, auf die Sie unter Zeitdruck nicht gekommen wären.
Die Beschnittlösung läuft vollautomatisch mit und braucht keinen eigenen Arbeitsschritt. Sie fällt damit auch nicht dem Zeitdruck zum Opfer, was bei manueller Nacharbeit regelmäßig passiert. Genau
darin liegt der Wert automatischer Schritte: Sie werden nicht besser als ein guter Mitarbeiter, aber sie werden am Freitagnachmittag nicht schlechter.
Eine geometriebasierte Suche findet in der Modell-Datenbank Modelle, die zu Ihrem aktuellen Auftrag passen. Statt eine ähnliche Konstruktion neu aufzubauen, greifen Sie auf eine zurück, die sich
bereits bewährt hat. Der Sucheinstieg über die Geometrie ist dabei der entscheidende Punkt, denn nach Auftragsnummer oder Kundennamen findet man ein Modell nur, wenn man sich erinnert, dass es
existiert.
Mehrere Druckjobs stoßen Sie über eine CSV-Datei gemeinsam an. Damit lässt sich die Sammelformplanung an ein vorgelagertes System anschließen, das die Aufträge ohnehin schon kennt. Für Betriebe mit
Web-to-Print-Anbindung ist das der Weg, die Bogenplanung in den bestehenden Ablauf zu holen, statt Aufträge zweimal einzugeben.
Imp ordnet die Elemente so an, dass Schneidaufwand und Papierverlust klein bleiben. Beides zahlt jeder Auftrag mit, meist ohne dass es in der Nachkalkulation auffällt. Genau dort setzt die
Optimierung an. Ein Prozentpunkt weniger Verschnitt klingt nach wenig, aber er fällt bei jedem Auftrag an, und er kostet nichts außer der besseren Anordnung.
Von Imp gibt es eine Demoversion. Ausschießsoftware lässt sich schwer nach Datenblatt beurteilen, weil es auf Ihre eigenen Auftragsstrukturen ankommt. Testen Sie deshalb mit Aufträgen, die bei Ihnen
typisch sind, und rechnen Sie das Ergebnis gegen Ihre bisherige Planung. Ein Vergleich an zwei oder drei echten Aufträgen sagt mehr als jede Funktionsübersicht.