Switch Scripte
Funktionen

Enfocus Switch lässt sich per Script um Funktionen erweitern, die es von Haus aus nicht mitbringt. Auch Software anderer Hersteller binden Sie so an, für die es keinen Konfigurator gibt. Damit endet Ihr Workflow nicht an der Grenze des Standardumfangs. Und diese Grenze erreicht man schneller als gedacht, denn kein Betrieb arbeitet genau so, wie eine Standardsoftware es vorsieht.
Switch versteht JavaScript plattformübergreifend sowie VisualBasic Scripting und AppleScript. Systemintegratoren können damit in der Sprache arbeiten, die zur Umgebung passt, statt für Switch eine neue zu lernen. Wer schon Skripte für andere Aufgaben im Haus geschrieben hat, kann darauf aufbauen, und das verkürzt den Weg zur ersten funktionierenden Lösung erheblich.
Switch arbeitet mit Metadaten in XML, JDF und XMP und leitet Aufträge danach durch den Flow. Die Entscheidung, wohin eine Datei geht, fällt damit anhand ihrer Begleitinformationen und nicht anhand ihres Ordners. Das ist der Unterschied zwischen einem Ablauf, der mit Ihrem Geschäft wächst, und einer Ordnerstruktur, die nach zwei Jahren niemand mehr überblickt.
Über ODBC, SOAP und HTTP beziehungsweise HTTPS sprechen Ihre Scripts Datenbanken und Webdienste an. Der Flow kann damit Angaben aus Ihrem MIS holen, statt sie in der Datei zu erwarten. Damit lösen Sie das häufigste Problem automatisierter Abläufe: Die Datei allein weiß zu wenig über den Auftrag, und die fehlenden Angaben liegen in einem System, das nebenan schon läuft.
Für den Einsatz eigener Scripts brauchen Sie das Scripting Modul für Switch. Es schaltet die Erweiterbarkeit frei, die den Unterschied zwischen einem Standard-Flow und einer auf Ihr Haus zugeschnittenen Lösung macht. Ob es sich lohnt, hängt an der Zahl der Sonderfälle: Bei einem einzelnen genügt oft eine App aus dem Appstore, ab dem dritten rechnet sich das Modul.
Es gibt eine Reihe fertiger Skripte für Aufgaben, die immer wieder vorkommen. Bevor Sie eine Entwicklung beauftragen, lohnt der Blick darauf, ob Ihr Fall darunter schon gelöst ist. Aus unserer Erfahrung sind es überraschend häufig dieselben Anforderungen, die aus verschiedenen Häusern kommen, weil die Abläufe in der Druckproduktion sich stärker gleichen, als es von innen aussieht.
Ein Teil der Skripte ist als Enfocus App umgeschrieben. Diese Apps laufen ohne das Scripting Modul und sind im Abonnement erhältlich. Für Häuser ohne das Modul ist das der einfachere Zugang, und er hat einen zweiten Vorteil: Eine App verhält sich wie ein normaler Baustein im Flow, den auch Kollegen konfigurieren können, die kein Skript lesen.
Zu den Skripten gehören Anleitungen für die Installation und die Freischaltung der Lizenz auf Ihrem Switch-Server. Wenn dabei etwas unklar bleibt, hilft unser Support weiter. Planen Sie die Freischaltung nicht auf den Tag, an dem der Flow produktiv gehen soll: Lizenzfragen brauchen manchmal eine Rückfrage, und die kostet einen halben Tag.
Passt kein fertiges Skript, entwickeln wir eines für Ihre Anforderung. Häufig ist der Aufwand kleiner als erwartet, weil sich vieles aus vorhandenen Bausteinen zusammensetzen lässt. Der größere Teil der Arbeit liegt ohnehin nicht im Programmieren, sondern im genauen Beschreiben dessen, was passieren soll, und diese Klärung nehmen wir mit Ihnen gemeinsam vor.
Bei Fragen zu Skripten und eigenen Lösungen erreichen Sie uns unmittelbar. Ob eine Anforderung sich als Skript, als App oder mit Standardmitteln lösen lässt, klärt ein Gespräch schneller als jede Recherche. Erfahrungsgemäß stellt sich dabei in jedem zweiten Fall heraus, dass Switch die Aufgabe mit vorhandenen Bausteinen erledigt und niemand etwas entwickeln muss.