Phoenix2Switch
Funktionen

Phoenix ist eine automatisierte Prepress-Software für Verpackungen, Etiketten, Akzidenzen und Großformate. Diese Bereiche verlangen sonst verschiedene Programme. Phoenix deckt sie mit einem Werkzeug ab, was die Zahl der Systeme im Haus verringert. Für Betriebe, die mehrere dieser Felder bedienen, ist das ein handfester Vorteil: weniger Schulung, weniger Schnittstellen, weniger Verträge.
Die Anwendung läuft plattformübergreifend und wird per Drag-and-drop bedient. Zur Einarbeitung gibt es Online-Schulungen. Für eine Prepress-Software ist eine kurze Einarbeitungszeit ein Argument, das in der Praxis oft unterschätzt wird: Software, die nur zwei Spezialisten bedienen können, wird zum Engpass, sobald diese beiden im Urlaub sind oder das Haus wechseln.
Aufträge kommen über CSV-Import, über eine offene RESTful API oder über skriptfähige Hotfolder ins System. Sie wählen also, wie tief Sie Phoenix an Ihre vorhandenen Systeme anbinden. Der Weg über CSV ist der schnellste Anfang, die API der belastbare Dauerzustand. Beginnen können Sie mit dem einen und später zum anderen wechseln, ohne die Software zu tauschen.
Stanzformen werden automatisch befüllt, und Überlappungen im Beschnitt erkennt die Software selbst. Beides sind Punkte, an denen bei der Handarbeit im Verpackungsdruck regelmäßig Fehler passieren. Eine überlappende Beschnittzugabe zwischen zwei Nutzen fällt am Bildschirm kaum auf und in der Stanze sofort, und dann ist der Bogen unbrauchbar.
Für Wellpappe und Großformat gruppiert Phoenix Aufträge und arbeitet mit Schneidegeräten zusammen. Damit richtet sich die Planung nach der Maschine, die den Bogen später verarbeitet. Bei Wellpappe kommt die Welle als zusätzliche Bedingung hinzu, und wer sie in der Planung übergeht, bekommt Zuschnitte, die im Stapel nicht halten.
Die Planung richtet sich nach Material und Druckmaschine und nutzt den Bogen so weit aus wie möglich. In der Kalkulation lässt sich damit schneller sagen, was ein Auftrag kosten wird. Schnelligkeit ist im Akzidenzgeschäft ein Wettbewerbsfaktor: Wer ein belastbares Angebot am selben Tag abgibt, gewinnt Aufträge, die ein Mitbewerber mit zwei Tagen Rechenzeit nicht bekommt.
Phoenix ist in Module unterteilt, darunter Phoenix2Switch, Barcodes und Scripting. Phoenix2Switch verbindet die Software mit Enfocus Switch, sodass die Bogenplanung Teil Ihres Switch-Flows wird. Damit steht die Planung nicht mehr zwischen zwei automatisierten Abschnitten, sondern wird selbst zu einem Schritt, der ohne Bedienung abläuft.
Mit dem Modul Products Plus planen Sie bis zu 2000 Produkte gleichzeitig. Bei Sammelformen mit sehr vielen Einzelaufträgen entscheidet diese Grenze darüber, ob eine Planung in einem Durchgang möglich ist. Muss man die Menge aufteilen, verliert man genau den Vorteil, um den es bei Sammelformen geht: die günstigste Anordnung über alle Aufträge hinweg.
Das Modul Automate Concurrencies erweitert die Anbindung an externe Systeme über die Schnittstellen. Damit lässt sich Phoenix in eine bestehende Systemlandschaft einfügen, statt sie zu ersetzen. Das ist bei Prepress-Software die wichtigere Eigenschaft: Kaum ein Betrieb kann sein MIS austauschen, weil ein Planungswerkzeug es so möchte.
Das Modul Grand Format hebt die Exportgröße von 3,5 mal 3,5 Meter auf 10 mal 10 Meter. Für den Großformatdruck ist das der Unterschied zwischen einer Behelfslösung und einer nutzbaren Ausgabe. Wer Hallenbeschriftungen, Messebauten oder Gebäudewerbung produziert, arbeitet regelmäßig jenseits der kleineren Grenze und musste bisher Dateien teilen.
Von Phoenix gibt es eine Demoversion, die wir für Sie freischalten. Eine Prepress-Software beurteilt man an eigenen Aufträgen, deshalb sollten Sie mit Daten testen, die bei Ihnen typisch sind. Nehmen Sie dabei bewusst auch einen Auftrag, der Ihnen bisher Mühe gemacht hat: An den einfachen Fällen sehen alle Programme gut aus.