CtrlCrossTalk
Funktionen

CtrlCrossTalk bringt die Textbearbeitung in InDesign-Dokumenten auf ein Niveau, das Ihre Texter aus Word kennen. Die Arbeit findet in Adobe InCopy statt, das für Text gemacht ist. Das Layout bleibt in InDesign und damit beim Art Director. Diese Trennung löst ein altes Problem: Solange Texter im Layoutprogramm arbeiten, verschieben sie versehentlich Rahmen. Arbeiten sie in Word, muss der Text hinterher von Hand ins Layout wandern.

Texter, Grafiker und Art Director arbeiten zur gleichen Zeit an derselben Datei. Jeder greift dabei nur auf die Elemente zu, die in seiner Verantwortung liegen. Das Warten darauf, dass ein Kollege die Datei freigibt, entfällt. In kleinen Teams ist dieses Warten der eigentliche Engpass, weil es sich nicht planen lässt: Wer eine halbe Stunde auf ein Dokument wartet, beginnt etwas anderes und braucht danach die Einarbeitungszeit erneut.
InDesign-Dateien müssen für die Bearbeitung in InCopy nicht vorbereitet werden. Wer das aus anderen Lösungen kennt, weiß, wie viel Zeit dieser Schritt kostet und wie oft er im Eifer vergessen wird. Hier fällt er ersatzlos weg. Das entscheidet häufig darüber, ob eine Lösung im Alltag tatsächlich benutzt wird: Ein Vorbereitungsschritt, der unter Zeitdruck übersprungen werden kann, wird unter Zeitdruck übersprungen.
Die Lösung richtet sich an kleine Teams, in denen jeder mehrere Rollen ausfüllt. Große Redaktionssysteme sind für solche Häuser überdimensioniert und zu teuer, und sie verlangen eine Rollentrennung, die es dort nicht gibt. In einer Agentur mit sechs Leuten schreibt der Art Director auch mal einen Text, und der Texter kennt sich im Layout aus. CtrlCrossTalk setzt an derselben Stelle an wie ein Redaktionssystem, ohne den Apparat drumherum.

In InCopy arbeiten Ihre Texter in verschiedenen Ansichten, darunter die Layoutansicht und die Druckfahne. Für die Textarbeit ist die Druckfahne bequemer, weil sie den Text ohne Ablenkung zeigt. Für die Beurteilung der Länge braucht es das Layout, denn ob zwei Zeilen zu viel sind, entscheidet sich am Rahmen und nicht an der Zeichenzahl. Der Wechsel ist jederzeit möglich.
Die Bearbeitungen werden mitgeschrieben, sodass die Historie eines Textes nachvollziehbar bleibt. Bei Abstimmungen über mehrere Runden ersetzt das die Suche in alten Fassungen. Der Nutzen liegt nicht nur in der Nachvollziehbarkeit: Wenn erkennbar ist, wer wann was geändert hat, klären sich Rückfragen zwischen Beteiligten ohne die Runde von Telefonaten, die sonst am Ende einer Korrekturphase stehen.
Mit Notizen geben Beteiligte Hinweise direkt im Dokument weiter, so wie ein Klebezettel am Ausdruck. Die Anmerkung steht damit an der Stelle, um die es geht, und nicht in einer E-Mail, die später niemand mehr findet. Das ist ein kleines Mittel mit großer Wirkung, denn die meisten Missverständnisse in der Textabstimmung entstehen daran, dass eine Anmerkung und die Stelle, auf die sie sich bezieht, getrennt voneinander unterwegs sind.
InCopy prüft die Rechtschreibung während der Arbeit. Fehler fallen damit auf, solange der Text noch offen ist, und nicht erst in der Korrekturrunde am fertigen Layout. Der Unterschied ist eine Frage der Kosten: Ein Tippfehler, den der Texter beim Schreiben sieht, kostet nichts. Derselbe Fehler in der Freigaberunde kostet eine Korrekturschleife, eine neue PDF und im schlimmsten Fall einen neuen Umbruch.
Ihre Texter erzeugen PDFs aus InCopy heraus, ohne weitere Software. Für die Abstimmung mit dem Kunden brauchen sie damit niemanden aus dem Layout, was in kleinen Teams den größten Engpass löst. Bisher lief jede Korrekturfassung über die eine Person, die InDesign hat, und die saß meist an etwas anderem. Wenn Texter ihre Fassungen selbst herausgeben können, verschwindet diese Warteschlange.
Jedes Teammitglied kommt an die Texte des Dokuments heran und kann sie bearbeiten. Broschüren und Anzeigen entstehen dadurch in einem Durchlauf, statt in einer Kette aus Zuarbeiten und Wartezeiten. Für Werbeagenturen mit engen Terminen ist das oft der Unterschied zwischen einer Nachtschicht und einem normalen Arbeitstag, weil die Arbeit dort ohnehin am Abend vor dem Termin zusammenläuft.