callas License Server in the Cloud (SaaS)
Funktionen

Der callas License Server in the Cloud liegt bei callas software und wird dort betrieben und gewartet. Sie greifen auf die Kapazitäten zu, die Sie erworben haben, und kümmern sich weder um Hardware noch um Updates. Für kleine Installationen entfällt damit der Aufwand, der bisher den Einstieg schwer gemacht hat: Bislang brauchte es einen eigenen Server, dessen Betrieb sich erst ab einer gewissen Menge rechnet. Mit der Cloud-Variante beginnt die Rechnung bei der ersten Datei.

Über den License Server nutzen Sie pdfToolbox Server und CLI, pdfaPilot Server und CLI sowie pdfChip XL. Sie entscheiden bei der Buchung, welche Anwendung Sie brauchen. Ob Prüfung und Korrektur im Vordergrund stehen, die Konvertierung nach PDF/A oder das Erzeugen von Dokumenten, richtet sich nach Ihrem Anwendungsfall. Wer noch unsicher ist, sollte mit der Anwendung anfangen, die das dringendste Problem löst, und später erweitern.

Die Kapazitäten kommen als Cartridge und laufen ein Jahr. Bei einer Process-Cartridge zählt die parallele Verarbeitung, bei einer Credit-Cartridge das bearbeitete Volumen. Welche Form passt zu Ihnen? Das hängt daran, ob Ihre Last gleichmäßig anfällt oder in Wellen kommt. Wer täglich eine ähnliche Menge verarbeitet, fährt mit Prozesskapazität besser. Wer im Frühjahr das Zehnfache des Sommers bewegt, sollte über Credits rechnen.
Die gemieteten Kapazitäten sind nicht an die Cloud gebunden. Sie setzen sie ebenso auf Ihren eigenen Systemen ein. Damit bleibt die Verarbeitung dort, wo Ihre Daten ohnehin liegen, während die Lizenzverwaltung außerhalb Ihres Hauses stattfindet. Für Betriebe mit Auflagen zum Datenschutz ist das oft der entscheidende Punkt: Die Dateien verlassen das Haus nicht, nur die Frage nach der Berechtigung geht nach außen.
In der Miete steckt die Software-Wartung. Neue Versionen stehen Ihnen zur Verfügung, ohne dass ein Upgrade beauftragt und bezahlt werden muss. Das ist ein Unterschied, der über die Laufzeit deutlich zu Buche schlägt, und er hat noch einen zweiten Effekt: Weil kein Beschaffungsvorgang dazwischensteht, arbeiten Sie tatsächlich mit der aktuellen Version. Aus der Praxis wissen wir, dass viele Installationen sonst zwei oder drei Versionen zurückliegen.
Für jede Cartridge steht der Preis fest. Sie sehen vor der Buchung, was auf Sie zukommt, und müssen keine Verbrauchsabrechnung im Auge behalten. Das erleichtert die Kalkulation, gerade wenn Sie die Kosten einem Auftrag oder einer Abteilung zurechnen wollen. Wer schon einmal eine nutzungsabhängige Cloud-Rechnung erklären musste, schätzt einen Posten, der jeden Monat gleich aussieht.
Der License Server fügt sich in Systeme ein, die bei Ihnen bereits laufen. Die Anwendungen dahinter arbeiten unverändert weiter, nur die Lizenzprüfung geht in die Cloud. An Ihrem Workflow müssen Sie deshalb nichts umbauen, und Ihre Hotfolder, Skripte und Anbindungen bleiben, wie sie sind. Das macht den Wechsel von einer rechnergebundenen Lizenz zu einem überschaubaren Vorgang statt zu einem Projekt.
Wächst Ihr Volumen, buchen Sie zur nächsten Laufzeit mehr Kapazität. Fällt es, buchen Sie weniger. Diese Beweglichkeit ist der eigentliche Grund, warum Häuser mit schwankender Auftragslage zur Cloud-Variante greifen. Der Preis einer festen Installation richtet sich immer nach der Spitze, und die tritt vielleicht an zwanzig Tagen im Jahr ein. Für die übrigen zweihundertvierzig zahlt man Kapazität, die niemand nutzt.
Die Verwaltung läuft über eine Oberfläche, in der Sie Ihre Lizenzen und Kapazitäten einsehen und zuweisen. Wer welche Kapazität nutzt, ist damit an einer Stelle sichtbar, statt über Rechner und Seriennummern verstreut. In Betrieben, in denen die Lizenzverwaltung über Jahre gewachsen ist, weiß oft niemand mehr genau, was wo aktiviert wurde. Diese Übersicht allein ist ein Argument für den License Server.
Bei Fragen zum License Server hilft Ihnen der Support von callas software. Für Kunden im deutschsprachigen Raum sind wir als Distributor der erste Ansprechpartner und klären vieles, bevor es überhaupt beim Hersteller landet. Der Vorteil liegt in der Sprache und in der Nähe: Wir kennen die typischen Konstellationen in deutschen Druckereien und Verlagen und müssen uns Ihre Umgebung nicht erst erklären lassen.