MadeToPrint Server
Funktionen
MadeToPrint Server verbindet InDesign Server mit den Funktionen von MadeToPrint. Eine Desktop-Version von InDesign brauchen Sie dafür nicht mehr. Die Ausgabe wird damit vom Arbeitsplatz unabhängig
und läuft dort, wo die Rechenleistung steht. Das löst ein Problem, das viele Automatisierungen begleitet hat: Bisher musste irgendwo ein Rechner mit installiertem InDesign stehen, den niemand
anfassen durfte.
Zum Server gehört eine grafische Oberfläche auf Basis von Adobe AIR. Damit lassen sich Server und Bedienung trennen, und Sie konfigurieren die Ausgabe aus der Ferne. Für Betriebe mit mehreren
Standorten ist das der entscheidende Punkt, aber auch innerhalb eines Hauses zählt es: Wer Einstellungen ändern will, muss nicht in den Serverraum, und der Server braucht keinen Bildschirm.
MadeToPrint Server bindet sich an vjoon K4, WoodWing Studio und Enfocus Switch an. Die Ausgabe wird damit Teil des Systems, in dem Ihre Redaktion arbeitet, statt ein Schritt daneben zu sein. In
Verlagen mit festen Erscheinungsterminen ist das der Unterschied zwischen einem Ablauf, der sich selbst trägt, und einer Kette, in der am Ende jemand die PDF erzeugen muss.
Vordefinierte Job-Sets legen fest, wie ausgegeben wird. Die technischen Entscheidungen fallen damit einmal und zentral, nicht in jedem Auftrag neu. Das ist der Hauptgrund, warum in Verlagen die Zahl
der Ausgabefehler zurückgeht. Und es hat einen zweiten Effekt: Wenn eine Vorgabe sich ändert, etwa der Farbraum für eine Druckerei, ändern Sie ein Job-Set und nicht die Gewohnheiten von zwölf Leuten.
Dokumente in mehreren Sprachen und Versionen laufen in einem Durchlauf durch. Für Full-Service-Druckereien mit internationalen Kunden ist das der Regelfall und nicht die Ausnahme. Bei einem Katalog
in acht Sprachen bedeutet ein Durchlauf statt acht weniger Zeit. Wichtiger noch: Alle Fassungen haben denselben Stand. Getrennte Läufe an verschiedenen Tagen bringen genau dort Abweichungen hinein.
Die technischen Einstellungen liegen zentral und gelten für alle Anwender gleich. Wenn ein Kollege einspringt, kommt trotzdem dasselbe Ergebnis heraus. Diese Verlässlichkeit ist in Urlaubszeiten und
bei Krankheit mehr wert als jede Beschleunigung, denn dann arbeiten Leute an Aufträgen, deren Vorgeschichte sie nicht kennen.
Ein automatisierter Ausgabeprozess spart Arbeitszeit und vermeidet Nacharbeit. Beides schlägt bei täglichen Wiederholungen deutlich stärker durch als die Anschaffung ins Gewicht fällt. Rechnen Sie
einmal nach, wie viele Ausgabevorgänge bei Ihnen pro Woche anfallen und wie lange einer dauert. Die Zahl ist meist größer als vermutet, weil niemand sie zusammenzählt.
Die Produktionsverantwortlichen stellen die Job-Sets bereit, die Gestalter wählen nur aus. Damit müssen sich Ihre Designer nicht mit Ausgabeprofilen befassen, was ohnehin selten gut ausgeht. Das ist
keine Kritik an den Gestaltern: Ausgabetechnik ist ein eigenes Fachgebiet, und wer den ganzen Tag Layouts baut, kann nicht nebenbei Farbprofile und Beschnittvorgaben im Kopf behalten.
MadeToPrint ID Server ist als Subskription und als Kauflizenz erhältlich. Welcher Weg günstiger ist, hängt an Ihrer Planungssicherheit und daran, wie lange Sie die Version nutzen wollen. Die
Subskription ist beweglicher und für einen Einstieg mit offenem Ende geeignet. Die Kauflizenz rechnet sich, wenn die Installation über Jahre unverändert läuft.
Zur Kauflizenz gehört ein Wartungsvertrag, der die Upgrades der Laufzeit abdeckt. Bei einer Server-Installation, die an InDesign-Versionen hängt, ist das keine Formalie, sondern Voraussetzung für den
ruhigen Betrieb. Wenn Ihre Layouter auf eine neue InDesign-Version wechseln, muss der Server folgen können, sonst laufen die Dokumente aus dem Layout im Serverprozess nicht mehr durch.