MadeToPrint Illustrator
Funktionen

MadeToPrint für Illustrator gibt Druckaufträge und Exporte automatisiert aus. Einmal festgelegte Einstellungen holen Sie auf Knopfdruck wieder, und mehrere Ausgabeprozesse laufen hintereinander ab. Die Arbeit im Exportdialog entfällt damit. In Illustrator ist das besonders willkommen, denn dort werden Dateien häufig in mehreren Formaten und Auflösungen gebraucht, und jeder Export ist ein eigener Durchgang.
Als Auto-Version läuft die Ausgabe rund um die Uhr ohne Bedienung. Für Häuser mit gleichmäßig hohem Aufkommen ist das der Schritt von der Erleichterung zur echten Automatisierung. Der Unterschied ist grundsätzlich: Eine Erleichterung spart Klicks, eine Automatisierung nimmt den Arbeitsschritt aus dem Tagesablauf heraus und macht ihn unabhängig davon, ob jemand Zeit hat.
Dateien aus dem Verpackungsdruck sind oft verschachtelt und umfangreich. MadeToPrint arbeitet sie ohne Eingriff ab, während die Ausgabe von Hand hier besonders fehleranfällig ist. Eine Verpackungsdatei enthält Stanzkonturen, technische Ebenen, Sonderfarben und Varianten, und bei jeder Ausgabe muss die richtige Kombination stehen. Das von Hand zu treffen, gelingt meist, aber nicht immer.
In Job-Sets legen Sie die Produktionsvorgaben fest. Alle Dateien laufen anschließend nach denselben Regeln durch, unabhängig davon, wer sie ausgibt. Die Frage, welche Einstellung beim letzten Mal richtig war, stellt sich nicht mehr. Das entlastet vor allem die erfahrenen Kollegen, denn heute sind sie es, die diese Frage beantworten müssen, und zwar jedes Mal neu.
Die Namensvergabe folgt Regeln, die Sie definieren. In der Weiterverarbeitung ist damit ohne Nachschauen klar, welche Datei zu welchem Auftrag und welcher Variante gehört. Bei Verpackungen mit acht Sprachvarianten und drei Größen ist das keine Bequemlichkeit, sondern die Voraussetzung dafür, dass die richtige Datei auf die richtige Platte kommt.
Einzelne Ebenen und beliebige Kombinationen daraus lassen sich ausgeben. Aus einer Datei entstehen damit unterschiedliche Fassungen, ohne dass Sie Sichtbarkeiten von Hand umschalten. Für technische Zeichnungen ist das ebenso nützlich wie für Verpackungen: Die Fassung für die Fertigung enthält Maße und Konturen, die für den Kunden nur das Motiv.
Vor der Ausgabe prüft das Plug-in Schriften und Bilder. Fehlende Verknüpfungen fallen dabei auf, solange sich der Fehler noch günstig beheben lässt. Diese Prüfung ist in Illustrator besonders wichtig, weil dort Grafiken gern verknüpft statt eingebettet werden und die Ordnerstruktur über Jahre wächst. Was heute noch zu finden ist, kann nach dem nächsten Serverumzug fehlen.
Bildpfade werden geprüft und aktualisiert. Nach dem Umzug eines Bildordners läuft die Ausgabe damit weiter, statt an jeder zweiten Datei zu scheitern. Wer einmal nach einer Serverumstellung dreihundert Illustrator-Dateien von Hand neu verknüpft hat, weiß, warum diese Funktion in der Liste steht.
Die Optionen für Druck und Export sind weitgehend anpassbar. Damit lässt sich auch eine Vorgabe abbilden, die ein einzelner Kunde für seine Aufträge verlangt. Solche Sonderwünsche sind der Regelfall und nicht die Ausnahme: Jeder größere Auftraggeber hat eigene Vorstellungen zu Auflösung, Farbraum und Beschnitt, und diese Vorgaben im Kopf zu behalten, ist auf Dauer keine Lösung.
Es gibt eine Testversion mit dreißig Tagen Laufzeit. Ob sich die Automatisierung für Sie rechnet, zeigt sich an Ihren eigenen Aufträgen deutlicher als an jeder Beschreibung. Rechnen Sie dabei über die gesparten Minuten hinaus die Nacharbeit mit, die entfällt. Der zweite Posten ist meist der größere, taucht aber in keiner Zeiterfassung auf.