MadeToPrint Auto
Funktionen
MadeToPrint Auto gibt offene InDesign- und InCopy-Dokumente vollautomatisch aus. Niemand muss den Exportdialog öffnen und Einstellungen wählen. Die Ausgabe läuft serverbasiert und auch nachts, wenn
im Haus niemand ist. Damit verlagern Sie einen Arbeitsschritt in die Zeit, in der ohnehin nichts passiert, und Ihre Anwender finden am Morgen fertige Dateien statt einer Aufgabenliste.
Das Plug-in beobachtet Warteschlangen und greift eingehende Dokumente selbständig ab. Ihre Kollegen legen die Datei nur in den richtigen Ordner. Alles Weitere ergibt sich aus den Voreinstellungen
dieses Ordners. Diese Einfachheit ist der Grund, warum Hotfolder sich gegen ausgefeiltere Verfahren halten: Einen Ordner versteht jeder im Haus, auch der Kollege, der nur einmal im Monat etwas
ausgeben muss.
Ausgegeben wird an angeschlossene Drucker oder in Dateien, unter anderem als PDF, PostScript und EPS. Ein Dokument kann dabei mehrere Ziele gleichzeitig bedienen, etwa das Korrektur-PDF und die
Druckdatei. Genau diese Doppelausgabe wird von Hand gern vergessen, und dann fehlt der Vorstufe die Datei, die der Kunde bereits freigegeben hat.
Schriften und Bilder werden vor der Ausgabe geprüft. Fehlt ein Bild oder eine Schrift, erfahren Sie es, bevor die Datei beim Kunden liegt. In einem unbeaufsichtigten Ablauf ist diese Prüfung die
wichtigste Sicherung, denn es sitzt niemand davor, der eine Warnung wegklicken könnte. Ohne Preflight wäre eine Nachtproduktion ein Risiko, das man nicht eingehen sollte.
InDesign-Dokumente lassen sich mitsamt Verknüpfungen verpacken und weitergeben. Für die Übergabe an eine Druckerei ist das der Weg, bei dem keine Datei fehlt. Wer stattdessen einzelne Dateien
zusammensucht, übersieht regelmäßig eine verknüpfte Illustrator-Grafik, und die Rückfrage kommt dann von der Vorstufe des Kunden, meist am Tag des Drucktermins.
Wie die Ausgabedateien heißen, bestimmen Regeln, die Sie festlegen. Wer schon einmal einen Ordner mit dreißig Dateien namens Unbenannt sortiert hat, weiß, was diese Funktion wert ist. Sinnvolle Namen
sind zudem die Voraussetzung dafür, dass ein nachgelagertes System die Dateien überhaupt zuordnen kann, und sie ersparen Ihnen die Suche im Archiv nach zwei Jahren.
Auch die Namen der Druckjobs setzen Sie aus Variablen zusammen. In der Warteschlange ist damit erkennbar, welcher Auftrag gerade läuft, ohne dass jemand nachfragen muss. Bei einer Maschine, an der
mehrere Abteilungen hängen, entscheidet das darüber, ob eine Priorität durchgesetzt werden kann: Was man nicht erkennt, kann man nicht vorziehen.
Mit lizenziertem MadeForLayers geben Sie mehrere Ebenenansichten in einem Durchlauf aus. Aus einem Dokument entstehen so alle Sprach- oder Regionalfassungen als eigene PDF. Der Aufwand für die
zwölfte Fassung ist dabei derselbe wie für die erste, nämlich keiner. Damit wird eine Zahl an Varianten wirtschaftlich, die von Hand niemand anfassen würde.
Für Anwender des Redaktionssystems WoodWing Smart Connection gibt es eine eigene Version. Die Ausgabe ist damit dort verankert, wo die Redaktion ohnehin arbeitet, und muss nicht als getrennter
Schritt danebenstehen. In Verlagen mit festem Erscheinungsrhythmus ist diese Einbindung wichtiger als jede Einzelfunktion, weil die Ausgabe zum Termin und nicht auf Zuruf erfolgt.
Der Software-Pflegevertrag deckt Upgrades und Anpassungen für die Laufzeit ab. Bei einem Werkzeug, das im Dauerbetrieb läuft und von InDesign-Versionen abhängt, würde ich darauf nicht verzichten.
Adobe veröffentlicht jährlich eine neue Version, und wenn Ihre Layouter dorthin wechseln, muss die Ausgabestrecke mitkommen. Sonst steht die Automatisierung genau dann, wenn alle schon umgestiegen
sind.