3 Fragen an Tom Petrak von Druckscheune

Tom Petrak ist zusammen mit Jens Wesolowski Geschäftsführer der Druckscheune in Radebeul. Gut 50 Mitarbeitende erfüllen „jeden Kundenwunsch rund um den Digitaldruck“. Das Unternehmen hat sich mit einer leistungsfähigen Produktionsumgebung perfekt aufgestellt. Damit bewältigt das Team durchschnittlich 300 Aufträge pro Tag.

Im DruckPilot-Interview spricht Tom Petrak über seinen Werdegang in der Druckindustrie, seine Faszination für gedruckte Kommunikation und die Herausforderungen der Druckbranche. Sein Credo: Wer Prozesse digitalisiert, automatisiert und flexibel bleibt, kann sich klar differenzieren.

Wie bist Du in die Druckindustrie gekommen und was fasziniert Dich bis heute an diesem Berufsfeld?

Mein Einstieg in die Druckindustrie begann 2010 ganz klassisch als Druckhelfer im Offsetbereich. 2011 ergab sich für mich die Chance, in den Digitaldruck zu wechseln – ein Bereich, der sich rasant entwickelte und mir völlig neue Möglichkeiten eröffnet hat.

Über die Jahre konnte ich dort viel Erfahrung sammeln, Prozesse mit optimieren und den direkten Einfluss moderner Technik auf Qualität und Kreativität erleben. Besonders spannend finde ich, wie aus einer Idee oder einer digitalen Datei Schritt für Schritt ein greifbares, hochwertiges Produkt entsteht.

In 2020 haben wir schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und die Druckscheune OHG gegründet.

Was fasziniert, was begeistert Dich bis heute am meisten?

Was mich an diesem Berufsfeld weiterhin begeistert, ist die Vielfalt der Projekte, die ständige technische Weiterentwicklung und die enge Zusammenarbeit mit Kunden, um individuelle Lösungen umzusetzen.

Mich fasziniert, dass gedruckte Kommunikation etwas Dauerhaftes und Greifbares hat – in einer zunehmend digitalen Welt. Ein Druckprodukt spricht mehrere Sinne an: Es lässt sich anfassen, riechen, erleben.

Gleichzeitig hat sich die Technologie unglaublich weiterentwickelt. Heute kann man individualisierte, variable Inhalte in höchster Qualität drucken, praktisch in Echtzeit. Diese Mischung aus Handwerk und Innovation, aus Präzision und Kreativität macht die Druckbranche für mich bis heute so besonders. Das begeistert mich jeden Tag aufs Neue.

Was siehst Du aktuell als die größten Herausforderungen und Chancen für die Druckbranche?

Die größte Herausforderung ist sicherlich der Kostendruck – Energie, Material, Personal –, aber auch der Fachkräftemangel. Gleichzeitig bietet genau dieser Wandel enorme Chancen: Wer Prozesse digitalisiert, automatisiert und flexibel bleibt, kann sich klar differenzieren.

Wir sehen eine starke Nachfrage nach personalisierten Druckprodukten und kleinen Auflagen mit hoher Qualität – hier spielt der Digitaldruck seine ganze Stärke aus. Die Chance liegt darin, Print zum Teil ganzheitlicher Kommunikationslösungen zu machen, kombiniert mit Online- und Data-Services.

Informationen zu Druckscheune

Das Team der Druckscheune produziert das gesamte Spektrum des Akzidenzdrucks, aber auch großformatige Jobs wie Plakate, Poster, Rollups und Planen bis zum Format A0.

Das Unternehmen arbeitet ständig daran, die Prozesse auf höchste Leistung zu trimmen. Eine wesentliche Erkenntnis: In der konsequenten Optimierung des Ausschieß-Prozesses liegen enorme Möglichkeiten für die Einsparung von Zeit, Substrat und Kosten.

Gesagt, getan – heute automatisiert das Software-Team aus dem Impressed Workflow Server, Enfocus Switch und dem Krause Imposition Manager den Workflow der Druckscheune.

Mehr dazu erfahren Sie im Anwenderbericht über Druckscheune.