Das Bild zeigt eine Weinflasche, deren Etikett mit Uniquence personalisiert wurde.

Keine Angst vor Personalisierung – eine neue Lösung macht sie jetzt ganz einfach

Viele Druckereien schrecken vor dem Angebot personalisierter Drucksachen zurück – zu komplex, zu aufwendig. Die Software Uniquence von Kingfischer-Software macht Personalisierung jetzt ganz einfach. Der Clou: Die variablen Daten werden auf das ausgeschossene PDF aufgebracht. Damit kann das volle Potenzial einer digitalen Druckmaschine auf sehr schnelle und einfache Art und Weise genutzt werden.

Bei der Einführung des Digitaldrucks haben die Hersteller von Maschinen immer mit drei wesentlichen Argumenten gearbeitet: der Wirtschaftlichkeit, der Geschwindigkeit – und damit, dass jedes Exemplar individualisiert produziert werden kann. Damit war die Basis für die Personalisierung von Druckprodukten geschaffen.

Die große Frage für Druckereien aber ist bis heute, wie das technisch umgesetzt werden kann. Die bittere Erkenntnis: So einfach ist es nicht, spezielle Prozesse müssen aufgesetzt und spezielles Know-how muss aufgebaut werden.

  • In einem Webinar am 6. Oktober zeigen wir Ihnen live am Beispiel von Etiketten, wie einfach die Personalisierung mit Uniquence ist – hier geht’s zur Anmeldung.

Ralf Fischer, Inhaber von Kingfischer-Software in Regensburg, kann davon ein Lied singen. Ein Freund wollte für eine Wohltätigkeitsveranstaltung 5.000 Lose mit fortlaufenden Nummern drucken lassen – und fand keine Druckerei, die dazu in der Lage war.

Personalisierung legte Druckereien lahm

Fischer entwickelt seit gut 25 Jahren Software für die Druckindustrie und kennt die Problematik: „Nach der Investition in Digitaldruckmaschinen haben Druckereien dann begonnen, Personalisierung als Zusatzleistung anzubieten. Für ein Weingut beispielsweise wäre es doch schön, seine Etiketten mit einer Flaschennummerierung zu versehen. Oder hochpreisige Flaschen als Geschenk jeweils mit dem Namen der Beschenkten zu personalisieren. Aber schon die ersten Kunden haben die Druckerei fast lahm gelegt – da wurde dann stundenlang mit InDesign probiert, die Daten und das Layout zu vereinen.“

Eine pragmatische Lösung, mit Leidenschaft entwickelt

Diese Situation hat Fischer inspiriert, seine Software Uniquence zu entwickeln. Der Name verbindet Unique (einzigartig) und Sequence (Abfolge von gleichartigen Einheiten) und steht für das Ziel jeden einzelnen Posten im Nutzendruck personalisieren zu können

Der Clou von Uniquence: Die variablen Daten wie Texte, Barcodes oder Bilder werden erst nach dem Ausschießen als Ebene auf das ausgeschossene PDF aufgebracht. Als Datenquelle dienen einfache CSV-Dateien etwa aus Excel. Damit ist es nicht nötig, bestehende Prozesse in der Druckvorstufe wie die PDF-Vorbereitung oder das Ausschießen zu ändern.

Die große Herausforderung: personalisierte Etiketten

Bleiben wir bei dem Beispiel der nummerierten und personalisierten (Wein-)Etiketten. Eine Herausforderung dabei ist der korrekte Nutzendruck. Wenn eine fortlaufende Nummer herauskommen soll, muss man berücksichtigen, wie geschnitten und wie die Rolle in der Etikettiermaschine abgewickelt wird. Das bestimmt, welche Nummer auf dem Bogen auf welche Position gehört. Spoiler: Uniquence meistert auch dies.

Die Arbeit mit Uniquence im Überblick

Uniquence bietet eine Vielzahl von Funktionen, dank derer die Personalisierung sehr einfach wird – das „Set-up“ dürfte in der Regel sehr schnell erledigt sein.

  • Gestalten wie gewohnt: Wer schon einmal mit einem Layoutprogramm gearbeitet hat, findet sich im Layoutteil von Uniquence sofort zurecht: Textrahmen aufziehen, Schrift, Größe und Farbe wählen. Bilder und Grafiken platzieren, bei Bedarf Barcodes und QR-Codes setzen. Die Gestaltung wird automatisch auf allen Nutzen übernommen.
  • CSV als Datenquelle: Die variablen Inhalte kommen aus einer simplen CSV-Datei, wie sie sich aus jedem Tabellenprogramm exportieren lässt. Möglich sind Texte, Nummern, Verweise auf Bilddateien und Werte für Barcodes, etwa E-Mail-Adressen als QR-Code.
  • Sortenreiche Etiketten: Wird ein Etikett in Versionen mit verschiedenen Gestaltungselementen wie etwa Landesflaggen produziert, kann in der CSV-Datei die gewünschte Auflage je Version angegeben werden. Uniquence errechnet aus den Teilauflagen die Gesamtauflage, die nötige Bogenzahl und ordnet die Nutzen entsprechend an. Kommt eine Nachbestellung, wird einfach die CSV-Datei editiert und neu in Uniquence geladen.
  • Verarbeitungsrichtung steuern: Rollendruck vertikal oder horizontal, vor- und zurückwickelnd oder Verarbeitung in Einzelbögen: Die Reihenfolge der Nummerierung folgt der eingestellten Produktionsart. Nach dem Schneiden und Wickeln stimmt die Abfolge.
  • Anpassung der Textlängen: Ein häufiges Problem beim personalisierten Druck ist die Textlänge – passt sie auf jedem Etikett, auf jeder Visitenkarte ins Layout? Uniquence zeigt gezielt die längsten und kürzesten Textinhalte an. Die Schriftgrößen können bei Bedarf dynamisch bis zu einer definierten Untergrenze angepasst werden, damit zum Beipiel auch der lange Jobtitel noch passt.
  • Prüfung auf Sonderzeichen: Uniquence springt auf Wunsch zu Datensätzen mit Sonderzeichen und prüft, ob der gewählte Font die Zeichen überhaupt enthält. Fehlen sie, lässt sich pro Sprache ein Ersatzfont hinterlegen – von Griechisch über Kyrillisch bis Japanisch.
  • Check der Auflösung: Bei Bildern wird automatisch die Auflösung geprüft, bei QR-Codes die Größenanpassung an den Inhalt.
  • Schlanker Export: Aus dem einseitigen Basis-Bogen generiert Uniquence ein mehrseitiges PDF – bei größeren Auflagen gern auch mit mehreren hundertausend Seiten. Nicht nur der immer gleiche Hintergrund liegt dabei nur einmal in der Datei, sondern auch wiederkehrende variable Bereiche werden als XObjects optimiert.
  • Vorlagen wiederverwenden: Ist das Muster einmal aufgesetzt, ist der eigentliche Inhalt der der CSV-Datei. Bei Folgeaufträgen braucht die Druckerei nur die neue CSV-Datei und die neue Stückzahl.

Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt

Das Credo von Ralf Fischer ist „Pragmatic Solutions created with Passion“ und das ist in der gesamten Software spürbar. Das gilt auch für die Fehlermeldungen.

Dazu Ralf Fischer: „Oft ist es doch so, dass Fehlermeldungen die Nutzer letztlich allein lassen, Lösungswege werden nicht erläutert. Erkennt Uniquence zum Beispiel den Rahmen einer Textbox als zu klein, muss man nur draufklicken und die Fehlermeldung erläutert mir, warum er zu klein ist und was man dagegen tun kann – den Rahmen vergrößern, eine Textzeile hinzufügen oder die Schriftgröße anpassen.“

Uniquence ermöglicht wirklich jeder Druckerei, ihr Serviceportfolio um personalisierte Druckprodukte zu erweitern. Und das umfasst natürlich nicht nur (Wein-)Etiketten oder Visitenkarten – man denke nur an Marketingmaterialien wie Flyer, Broschüren, auch Bücher werden bereits personalisiert. Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt.

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