
Das waren zwei tolle Events für Druckereien – und wir waren dabei
Mitte Juni fanden mit der Print Digital Convention und der Obility Insight zwei hervorragende Veranstaltungen statt, die Druckereien wertvolle Impulse und Inspirationen gaben.
Print Digital Convention
Düsseldorf war am 16. und 17. Juni der „Place to be“ für Druckdienstleister, Printbuyer, „Marketingleute“ und Brand Owner – im Foyer der Halle 1 der Messe Düsseldorf fand die Print Digital Convention statt.
Wir waren am Gemeinschaftsstand der Vitamin P-Initiative präsent – einer neuartigen Kooperation mit dms-DIGITAL, Fiery, FKS, ITA Systeme, Konica Minolta, Obility und WirbelWild.
Zusammen haben wir einen Live-Workflow installiert, mit dem „on location“ personalisierte Druckprodukte ausgegeben wurden. Dazu wurde der QR-Code auf dem Ticket der Besucher gescannt und die Daten in den Workflow injiziert. Nach ein paar Minuten hatten die Besucher dann ihre persönliche Broschüre in der Hand – für die meisten ein echtes Aha-Erlebnis.
Das passte perfekt – schließlich ist „zukunftssichere, datengetriebene Print-Kommunikation live erlebbar“ das Credo der PDC.
Obility Insight
Am 18. Juni lud Obility, Anbieter des gleichnamigen MIS/ERP-Systems für die Druckindustrie, wieder zu seiner Obility Insight.
Ursprünglich als Konferenz für Obility-Anwender gestartet hat sich das Event zu einer Plattform für die gesamte Druckbranche entwickelt. Mit dabei waren Partner aus dem „Obility Orbit“ wie ConceptiK, Horizon, ITA Systeme, MotionCutter, We.love.print – und eben wir.
Das Motto in diesem Jahr: „Voneinander lernen, miteinander profitieren“. Dieses Versprechen wurde durch die runde Mischung von Knowhow-Transfer-Vorträgen und Produktnews eingelöst – hier nur drei Beispiele.
Die Druckindustrie sticht andere Branchen aus
Schon der Einstieg war stark. Bernd Niemela vom Deutschen Drucker zeigte eindrücklich auf, welche Bedeutung die Druckindustrie hat.
Einmal im Vergleich mit anderen Branchen – mit 16,8 Milliarden Euro Volumen im Bereich Publikationsdruck sticht sie locker die Gaming-Industrie, die Schokoladen-Branche oder auch den Garten- und Landschaftsbau aus. Zudem stellte Niemala anhand einer Mindmap dar, wie vielseitig die Druckindustrie ist – anders gesagt, welche Geschäftschancen sich Druckereien erschließen können.
Vom Druckbetrieb zum Dienstleister – Erfolgsfaktor Mehrwert
Tobias Schwall und John Haag von der Schwall Medien GmbH machten klar, dass „drucken allein heute nicht mehr reicht“. Die Kunden würden statt Einzelprodukten – eben dem eigentlichen Druckprodukt – Lösungen erwarten.
Ein schönes Beispiel: Schwall Medien fertigt Folierungen für Ladesäulen an. Das Team bringt diese auch deutschlandweit an. Dabei fiel irgendwann auf, dass die Flächen rund um die Ladesäulen auch gereinigt und darum wucherndes Grün entfernt werden könnte. Ergo bietet Schwall Medien nun eben auch dies an – ein enormer Mehrwert für den Kunden.
Generell ginge es um einen Perspektivwechsel – weg von der klassischen Frage „was können wir produzieren“ hin zu „welches Problem lösen wir“.
Wenn Daten und Print zusammenfinden – Kundenerlebnisse, die begeistern
Peter Camp von der Traffic Media Group stellte anhand der Kampagne „dein-merci.de“ dar, wie hochvolumige Personalisierungsprojekte realisiert werden können.
Die Kunden können Merci-Packungen von 250 bis 675 Gramm online mit individuellen Text- und Bildinhalten gestalten. Diese werden zentral produziert und per DHL zugestellt. Von der technischen und inhaltlichen Prüfung bis hin zum Versand läuft alles automatisiert ab. Gesteuert werden die Prozesse über das MIS/ERP Obility als zentraler Daten- und Prozessplattform.