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Impressed - Produktbeschreibung: ColorLogic CoPrA

CoPrA

Produktbeschreibung

CoPrA - Hochwertige ICC-Ausgabeprofile und DeviceLink-Profile erstellen

Sie möchten hochwertige ICC-Ausgabeprofile erstellen, direkte Farbtransformationen in Form von DeviceLink-Profilen berechnen, wenn die Wandlung mit ICC-Profilen nicht das gewünschte Ergebnis bringt oder SaveInk-Profile für die Optimierung Ihrer Druckdaten erzeugen? In allen Farbräumen Grau, RGB, CMYK oder Multicolor?

CoPrA vereint eine erstklassige Ausgabeprofil-Erzeugung mit der bewährten DeviceLink-Technologie aus dem Hause ColorLogic. Die Software beinhaltet alle wichtigen Werkzeuge und Funktionen, die professionelle Anwender benötigen, um hochqualitative Profile erstellen zu können.

Die Software ist modular aufgebaut. Die einzelnen Module werden als Pakete oder separat angeboten:

  • 1. Drucker-Profilierung
  • 2. DeviceLink-Profilierung
  • 3. DeviceLink-Editierung
  • 4. SaveInk-Modul
  • 5. Multicolor Modul

1. Drucker-Profilierung

Mit CoPrA lassen sich hochwertige ICC-Ausgabeprofile für Graustufen-, RGB-, CMYK- oder Multicolor-Farbräume (für Multicolor-Profile muss das Multicolor-Modul lizensiert sein) erzeugen. Zum Erzeugen von Druckerprofilen ist es lediglich notwendig, die Mess- und Referenzdaten zu laden sowie die Einstellungen zur Profilerzeugung festzulegen.

Die Einstellungen zur Profilerstellung können gespeichert und damit jederzeit erneut benutzt oder editiert werden. Haben Sie mit bestimmten Einstellungen die gewünschte Profilqualität und Ergebnisse erreicht, können Sie mit neuen Messdaten diese Einstellungen immer wieder abrufen und aktuelle Profile erzeugen - ohne dazu ein Farbmanagement-Experte sein zu müssen.

Zudem sind bei der Ausgabeprofilierung eine Reihe von vordefinierten Einstellungen direkt nach der Installation verfügbar. Diese qualitativ hochwertigen Einstellungen basieren auf den jahrelangen Erfahrungen von ColorLogic mit verschiedensten Drucksystemen und bieten in der Regel schon perfekte Ergebnisse.

Natürlich können Sie auch eigene Einstellungen vornehmen und verwenden. Besonders die zusätzlichen Rendering-Intents helfen dem Anwender höchstes Qualitätsniveau zu erreichen. Die unterschiedlichen Modi zur Steuerung des Schwarzkanals erlauben eine spezifische Steuerung der Separationseigenschaften. Neben Schwarzlänge und Einsatzpunkt von Schwarz kann auch die Schwarzbreite definiert werden. Eine Auto-Funktion sorgt auf Wunsch für eine optimale Anpassung des Schwarzpunktes. CoPrA besitzt auch eine Funktion zur Kompensierung von optischen Aufhellern bei bestimmten Papiersorten.

Messdaten-Aufbereitung und Korrektur

Letztendlich ist die Qualität von berechneten ICC-Profilen höchstens so gut, wie die der Messdaten, aus denen sie erzeugt werden. Mit der Analyse und Optimierung der Messdaten wird somit eine höhere Profilqualität ermöglicht, die sich auch in einer verbesserten Produktionssicherheit niederschlägt. Mit dem CoPrA Ausgabeprofilierungs-Modul lassen sich Messdaten vor der Profil-Erstellung auch optimieren. So stehen automatische Funktionen für die Aufheller-Korrektur und für die Messdaten-Korrektur direkt aus CoPrA heraus zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten Sie bei Neukauf von CoPrA (Modul Ausgabeprofilierung) auch eine Lizenz für ColorAnt in der aktuellen Version, ein intelligentes Tool zur Analyse und Aufbereitung von Messdaten. Es gibt viele Situationen, in denen die Messdaten vor der Profilerstellung nicht optimal sind und es deswegen zu minderwertigen Profilen kommt. Es können entweder Messfehler oder Druckfehler oder andere Artefakte (z.B. Unhomogenitäten) vorliegen, oder aber mehrere Messdaten sollen intelligent gemittelt und dann erst der Profilerstellung zugeführt werden. Dafür ist ColorAnt die richtige Lösung.

Neu in Version 4:

ICC-Druckerprofile einfach und produktionssicher an modifizierte Rahmenbedingungen anpassen (Klick für weitere Informationen)

Kennen Sie das? Sie möchten nach vorgegebenem Druckstandard - international oder Hausstandard - drucken, jedoch weicht die Realität im Drucksaal von diesem Standard ab. Oder Sie benötigen einen neuen Fingerprint wegen wechselnder Farben, haben jedoch keine Zeit für einen kostspieligen großen Testchartdruck? In solchen Fällen können Sie mit Hilfe des neuen Moduls Aktualisierung in CoPrA 4 basierend auf einem Referenzprofil und wenigen Messungen der Abweichungen sehr schnell und ohne großen Aufwand ein neues hochwertiges aktualisiertes ICC Drucker-Profil erstellen, das genau Ihrer aktuellen Druckbedingung entspricht. Diese Funktion wurde früher als separates Produkt "Reprofiler Printer" angeboten und ist ab CoPrA 4 im Ausgabeprofilierungs-Modul enthalten.

2. Erzeugung von DeviceLink-Profilen

DeviceLink-Profile ergänzen den Einsatz von "normalen" ICC-Geräteprofilen (Geräteprofile sind z.B. Drucker-, Monitor- und Scannerprofile), um qualitativ und drucktechnisch erheblich bessere Resultate zu erzielen und einige Schwächen einer ICC-Geräteprofil-basierten Farbkonvertierung zu umgehen. Der wohl wichtigste Einsatzbereich von DeviceLink-Profilen ist die Transformation von "separierten" CMYK-Daten in ein anderes CMYK. CoPrA kann darüber hinaus DeviceLinks für alle Arten von Farbräumen Grau, RGB, CMYK und Multicolor erstellen. Dabei werden auch farbraumübergreifende Profile unterstützt, wie etwa von RGB nach CMYK, CMYK nach Graustufen oder RGB/CMYK nach Multicolor.

Um DeviceLinks erstellen zu können, werden ICC-Geräteprofile benötigt. Sollten einzelne Geräteprofile fehlen, dann können Sie die einfach mit dem Drucker-Profilierungs-Modul von CoPrA erstellen.

CoPrA bietet sowohl dem versierten Colormanagement-Experten (über die Kontrolle aller individuellen Einstellungen) als auch dem "normalen" Anwender (über vorgefertigte Einstellungen) die Möglichkeit, schnell zu hervorragenden Ergebnissen zu kommen.

Neu in Version 4:

Mit dem in CoPrA 4 neu hinzugekommenen Modul Neuberechnung können vorhandene DeviceLink-Profile mit einem neuen Quell- oder Zielprofil automatisch neu berechnet werden. CoPrA verwendet bei der Neuberechnung die gleichen Einstellungen, die im originalen DeviceLink-Profil verwendet wurden und tauscht automatisch je nach Position als Quell- oder Zielprofil ein aktuell neues Profil aus. Diese Funktion wurde früher als separates Produkt "Reprofiler DeviceLink" angeboten und ist ab CoPrA 4 im DeviceLink-Modul enthalten.

3. DeviceLink-Profile editieren

Ein weiteres Highlight bei CoPrA ist die Möglichkeit, anhand mitgelieferter Testcharts beliebige Farbmanipulationen aufzuzeichnen, um die kumulierten Arbeitsschritte in Form eines DeviceLink-Profils abzuspeichern. Dieses DeviceLink-Profil kann anschließend wieder in jeder Workflow- oder Farbserver-Applikation benutzt werden, welche DeviceLink-Profile unterstützt - z.B. ZePrA von ColorLogic.

Die Handhabung ist denkbar einfach und erzeugt - im Gegensatz zu vielen anderen Profil-Editierungswerkzeugen - kein unkalkulierbares Ergebnis im Blindflug. Der Anwender öffnet einfach in dem Bildbearbeitungsprogramm seiner Wahl eines der mitgelieferten Editiercharts (für CMYK, RGB oder Graustufen), kann in diesem auf Wunsch auch andere Bilddaten einfügen, und nimmt dann alle gewünschten Farbkorrekturen vor. Aus diesen Editierungen wird dann in CoPrA ein DeviceLink-Profil berechnet.

Die Anwendungsmöglichkeiten für diese mächtige Funktion sind vielfältig; sei es, dass man wiederkehrende Farbkorrekturen an unterschiedlichen Bilddaten durchführen, eine Aufbereitung von RGB-Bilddaten für den Vierfarbprozess vornehmen oder aber einfach ein vorliegendes DeviceLink-Profil feintunen möchte. Mit den Möglichkeiten des Editiermoduls sind hier keine Grenzen gesetzt. Da das Feintuning z.B. in Photoshop vorgenommen werden kann, editiert man nicht nur Profildaten oder Messwerte, sondern kann die Anpassungen immer direkt unter visueller Kontrolle vornehmen! Selbst die Übernahme von Farbkonvertierungen eines Fremdsystems (z.B. Farbserver) sind damit möglich...

4. SaveInk-Modul

Vor allem für Druckereien dürfte ist das SaveInk-Modul in CoPrA von großem Interesse. Dieses Modul ermöglicht, die Farben Cyan, Magenta und Gelb durch einen optimierten Schwarzaufbau der Daten zu reduzieren - und dies ohne Qualitätsverlust. Dabei ist es möglich, die Intensität der Farbreduktion exakt zu steuern. Wendet man diese Funktion in geringerem Maße an, kann man dadurch sogar eine höhere Stabilität im Druckprozess erzielen. Und natürlich kann man dies auch wieder mit den anderen Optionen in CoPrA verknüpfen, z.B. bei einer Farbkonvertierung inklusive Farbeinsparung.

5. Multicolor-Modul

Das Multicolor-Modul ist die ideale Ergänzung zu einem bestehenden CoPrA Profilierungs- oder DeviceLink-Modul, wenn Sie mit mehr als CMYK-Daten arbeiten.

Die folgenden Farbräume jenseits von CMYK lassen sich damit profilieren:

  • 2- und 3-Farbsysteme
  • 4-Farbsysteme mit CMY + entweder Rot oder Grün oder Blau, ohne Schwarz
  • 5-Farbsysteme: CMYK + entweder Rot oder Grün oder Blau
  • 5-Farbsysteme: CMY + entweder Rot+Grün, Rot+Blau oder Grün+Blau, ohne Schwarz
  • 6-Farbsysteme: CMYK + entweder Rot+Grün, Rot+Blau oder Grün+Blau
  • 6-Farbsysteme: CMY + Rot+Grün+Blau, ohne Schwarz
  • 7-Farbsysteme: CMYK + Rot+Grün+Blau
  • Die CMY-Kanäle können Sie sogar ebenfalls gegen andere ähnliche Farben austauschen, z.B. Magenta gegen eine andere rötliche Farbe oder Gelb gegen Beige usw.

Weitere CoPrA-Werkzeuge & Funktionen

In CoPrA stehen Ihnen einige weitere Werzeuge und Funktionen zur Verfügung, welche die Durchführung verschiedenster Aufgaben rund um die Profilerstellung ermöglichen:

Dateikonvertierung

CoPrA erlaubt die Konvertierung von PSD-, TIFF- und JPEG-Dateien mit Hilfe von ICC-Geräte- und DeviceLink-Profilen. Damit müssen Sie nicht mehr zwischen verschieden Programmen hin-und-her wechseln, sondern können einfach die Profilqualität an Ihren Testbildern überprüfen, zumal typische Anwendungsprogramme oft keine oder nicht alle DeviceLink-Profiltypen oder Multicolor-Profile unterstützen.

ProfileManager

Der ProfileManager ist Bestandteil von CoPrA und ermöglicht Ihnen nach der Erstellung von Profilen diese direkt in CoPrA zu analysieren oder auch anpassen. Zum Beispiel können Sie einfach nach der Profilerstellung die Kanalnamen von Multicolor-Drucker- und DeviceLink-Profilen mit Ihren gewünschten Farbnamen versehen, ohne CoPrA zu verlassen. Oder glätten Sie nachträglich die Look-Up-Tables Ihrer Profile, um eventuelle Unebenheiten in Profilen zu korrigieren.

Stapelverarbeitung

Für Power-User, die gleichzeitig mehrere Profile erstellen wollen, ist in CoPrA eine Stapelverbreitung für Profile eingebaut.

Der Vorteil: Während das erste Profil schon berechnet wird, können Sie z.B. neue Messdaten laden, die nächsten Profile vorbereiten und ebenfalls berechnen lassen. Dabei erscheinen alle zu berechnenden Profile in der Batch Übersicht und werden nacheinander abgearbeitet. Auf diese Weise können Sie viele Profile hintereinander berechnen und müssen nicht mehr warten, bis das vorherige Profil fertig berechnet ist.

Messung von Testcharts mit UPPCT

Das Modul Drucker-Profilierung beinhaltete zusätzlich die Möglichkeit, Testcharts für die Profilerstellung direkt messen zu können, anstatt diese ausschließlich über externe Messsoftware zu messen, zu speichern und dann in CoPrA zu importieren. Dies wurde durch die Anbindung an die Software UPPCT des Schweizer Kompetenzzentrum für Medien und Druckereitechnologie Ugra ermöglicht, das in die CoPrA-Pakete integriert ist.

ColorAnt ist Bestandteil der CMYK-Druckerprofilierung

Vor der Erstellung von Druckerprofilen empfehlen wir die Messdaten Ihrer Testcharts zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren, um die bestmöglichen Druckerprofile erstellen zu können. Bei Neukauf des CoPrA Ausgabeprofilierungs-Moduls oder eines der CoPrA M, L, XL und XXL-Pakete erhalten Sie eine Lizenz von ColorAnt kostenlos dazu! (Die ColorAnt-Lizenz kann danach separat upgegradet werden, wenn neue Versionen verfügbar werden).

Testversion von CoPrA

Sie sind neugierig geworden und möchten sich von der Leistungsfähigkeit und der Qualität der Ergebnisse, die mit CoPrA erzeugt werden können, selbst überzeugen?

Wir bieten dafür eine Demoversion des Programms an, welche alle Funktionen der Vollversion umfasst. Die mit der Demoversion erzeugten Profile sind codiert, so dass diese "nur" mit der CoPrA-Demoversion selbst und "nur" auf Bilddaten angewendet werden können. Alternativ können die Demo-Profile aus CoPrA auch mit der Demoversion von ZePrA - dem Farbserver aus dem Haus ColorLogic - auf komplette PDF-Dateien und Bilder im Hotfoldermodus angewendet werden. Die mit der Vollversion von CoPrA erzeugten ICC- oder DeviceLink-Profile sind mit jeder anderen Lösung kompatibel und einsetzbar, welche ICC-Profile bzw. DeviceLink-Profile unterstützt.

Haben Sie Fragen zu CoPrA?

In diesem QuickStart-Guide erfahren Sie schnell wie CoPrA "tickt" und wofür Sie dieses Werkzeug in der Praxis einsetzen können.

Sollten Sie weitere Fragen zu CoPrA haben, so nutzen Sie einfach unseren Web-Rückrufservice. Einer unserer Fachleute wird sich dann gerne mit Ihnen zur gewünschten Zeit in Verbindung setzen.