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Flow-Beispiele

Impressed - Flow-Beispiele: Enfocus Switch
  Mit Unterordnern (Hierarchien) arbeiten (Switch Core Engine)

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Dieses Flow-Beipiel demonstriert, wie die Werkzeuge "Hierarchie übernehmen" und "Hierarchie archivieren" für die Überwachung und die Ablage von Jobdaten in Unterordnern benutzt werden können.

In diesem Beispiel sollen Dateien in Mitarbeiter-, Kunden- oder Job-spezifischen Unterordnern überwacht werden. Wenn Dateien eingehen werden Sie an den "Workflow" übergeben und anschließend strukturiert abgelegt, so dass die Original-Hierarchie im Ablage-Ordner wiederhergestellt wird. Der "Workflow"-Ordner steht hier nur stellvertretend für beliebig komplexe Abläufe, welche sich mittels SWITCH einbinden lassen.

Eingangsordner:

Ausgangsordner:

Hierarchie übernehmen

Das Werkzeug "Hierarchie übernehmen" ermöglicht die Überwachung ganzer Ordner-Strukturen. Über die "Eigenschaften" zu dem Modul, lässt sich die gewünschte Verarbeitung exakt definieren:

1. Pfad

Legen Sie hier den Pfad zum Verzeichnis an, worin die zu überwachenden Unterverzeichnisse enthalten sind (Mitarbeiterordner, separate Kundeneingangsordner oder bestimmte Jobverarbeitungsordner...).

2. Unterordner-Ebenen

Hier legen Sie fest, in wievielen Unterordner-Ebenen SWITCH suchen soll, um Dateien an den Workflow zu übergeben. Im Beispiel wurden 2 Ebenen angegeben. Dies bedeutet, dass SWITCH ausgehend vom angegebenen Verzeichnis-Pfad zwei Unterordner-Ebenen überwacht und darin abgelegte Dateien extrahiert und flach an den nächsten Schritt (Workflow) übergibt.

Wird ein Ordner innerhalb des 2. Unterordners gefunden, so wird der GESAMTE Ordner an den Workflow übergeben, ohne die Struktur noch weiter zu verflachen.

3. Filter für Ordner

Da in einer bestehenden Struktur oft auch Ordner enthalten sind, die nicht überwacht werden sollen, können in diesem Bereich Filter für Ordnernamen gesetzt werden. Es ist sowohl möglich bestimmte Ordner (und die darin enthaltenen Dateien) von der Überwachung auszunehmen (Diese Ordner ignorieren) als auch nur bestimmte Ordner überwachen zu lassen (Nur diese Ordner verarbeiten).

4. Hierarchie-Information anfügen

Stellen Sie diese Option auf Ja, damit sich SWITCH für die spätere Ablage der Daten merkt, aus welchem Ursprungsverzeichnis die Datei stammt. Danach sind zusätzliche Optionen wählbar:

  • Hierarchie-Name einschliessen: Die unter Eigenschaften/Name gewählte Bezeichnung für das "Hierarchie übernehmen"-Werkzeug wird als Ebeneninformation hinzugefügt und für die Ablage mitgespeichert. Bennen Sie also z.B. das Werkzeug "Daten extern" so wird der Name, welches Sie für das Flow-Elements (Hierarchie übernehmen) gewählt haben für die spätere Ablage als zusätzliche Ebene gespeichert.
  • Unterordner-Ebenen hinzufügen: Hier legen Sie fest, wieviele Unterordner-Ebenen Sie für die ablage speichern möchten. In der Regel werden Sie hier die gleiche Anzahl eingeben, wie Sie unter 2 definiert haben.
  • Oberste Unterordner hinzufügen:Die Namen der obersten Unterordner werden für die Ablage mitgespeichert, wenn auf Ja gestellt.
  • Email-Information anfügen: Hierüber lassen sich über Filter Email-Adressen bzw. Standardtexte hinzufügen (mitspeichern) und später im Workflow etwa für den automatischen Versand von Benachrichtigungen verwenden. Jedem Mitarbeiter bzw. Kundenordner kann eine eigene EMail-Adresse zugewiesen werden.
  • Löschen leerer Unterordner zulassen: Hier legen Sie fest, on leere Unterordner von SWITCH automatisch gelöscht werden sollen oder nicht. Wenn Sie Mitarbeiter- oder Kundenordner überwachen wollen, sollten Sie hier Nein auswählen!

5. EMail-Information anfügen

Hier lassen sich für überwachte Unterverzeichnisse über eine Mapping-Tabelle EMail-Adressen in die Job-Metadaten einspeisen, welche nachher für den automatisierten Versand von EMail-Benachrichtigung oder den Datenversand benutzt werden können

6. Löschen leerer Unterordner zulassen

Diese Option kümmert sich darum, ob leere Verzeichnisse gelöscht werden sollen, oder diese bestehen bleiben. Überwachen Sie z.B. einen Ordner, worin mehrere Mitarbeiter-Ordner vorhanden sind, so sollten Sie diese option NICHT wählen!

Hierarchie archivieren

Mit dem Hierarchie Archivieren-Werkzeug lassen sich vorher gespeicherte Hierarchie-Informationen für Ablage-Zwecke wieder abrufen und zur strukturierten Speicherung in Unterordner-Hierarchien nutzen.

Unter Hierarchie Ebenen können Sie hier noch festlegen, wieviele der gespeicherten Ebenen Sie bei der Ablage verwenden möchten.

  Eindeutige Job-ID (Counter) hinzufügen (Zugriff auf Variablen) (Switch Core Engine)

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Dieses Beispiel zeigt, wie Sie verarbeiteten Dateien, eine eindeutige, fortlaufende Nummer zuweisen können. Diese Funktion nutzt die in SWITCH angebotene Funktion mit Variablen zu arbeiten:

Das Hinzufügen einer eindeutigen ID-Nummer lässt sich mit dem Umbenennen-Werkzeug realisieren. Bei den Eigenschaften (Properties) zu dem Umbenennen-Modul wird Ihnen der Zugriff auf Variablen angeboten. In unserem Beispiel wollen wir eine 3-stellige Nummer mit Unterstrich als Präfix vor den Dateinamen setzen lassen, also (001_ , 002_ , 003_ ...).

Wählen Sie bei Präfix hinzufügen die Option: Einzeiligen Text mit Variablen definieren aus:

Im folgenden Dialogfeld wählen Sie Switch -> Counter . Bei "Breite" (Width) können Sie die Anzahl der Ziffern eingeben (hier 3). Führende Nullen erzeugt SWITCH von sich aus. Klicken Sie anschließend auf "Variable einsetzen" und fügen Sie noch einen Unterstrich in das Feld hinzu, worin die Variablen-Syntax angezeigt wird:

Starten Sie den Flow. Alle Daten, welche diesen Flow durchlaufen erhalten eine eindeutige Nummer in der Form (001_Datei1, 002_Datei2 ...). Sie können das Umbenennen-Modul an jeder beliebigen Stelle innerhalb eines komplexeren Flows verwenden.

Zeit-Eingangsstempel

Über den gleichen Weg lässt sich auch ein Eingangsstempel mit dem aktuellen Datum und /oder Uhrzeit an eingehende Daten anhängen. Nutzen Sie als Variable dafür Switch -> Date. Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf dem Eingabefeld für das Format verweilen, so zeigt Ihnen Switch die Syntax für das Datum/Zeirformat an. Geben Sie einfach die benötigten Platzhalter ein. Im Beispiel wird nur ein Zeitstempel (ohne Datum) für Stunde, Minute, Sekunden (hh:mm:ss) verwendet:

  Bildverarbeitungs-Server mit Adobe Photoshop (Switch Core Engine, Switch Konfigurator-Modul)

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SWITCH mit dem optionalen Konfigurator.Modul enthält u.a. einen Konfigurator für Adobe Photoshop, worüber sich Photoshop-Aktionen und JavaScripts direkt aufrufen und ausführen lassen. Durch den Hotfolder-Mechanismus von SWITCH lassen sich darüber Bilddaten automatisiert in Photoshop öffnen und mittels den in Photoshop-Aktionen und Scripten verfügbaren Möglichkeiten verarbeiten bzw. manipulieren. Da sich fast alle Photoshop-Funktionen in einer Aktion bzw. über den Einsatz von Scripten verwenden lassen, sind der Leistungsfähigkeit dieser Kombination kaum Grenzen gesetzt.

Viele Kunden von SWITCH nutzen zum Beispiel bestehende Aktionen für die Farbraumkonvertierung, Profilzuweisung oder - konvertierung, Skalierung, Tonwertanpassungen, Anwenden von Gradationskurven oder das Speichern als Web in unterschiedlichen Größen und Formaten. Durch die Verarbeitung mittels Hotfolder lassen sich diese Aufgaben in bestehende Arbeitsabläufe leicht integrieren und automatisieren. Dies spart wiederum eine Menge Zeit und bietet auch die Chance, solche Schritte insbesondere innerhalb einer Arbeitsgruppe zu standardisieren.

Nachfolgend möchten wir Ihnen anhand eines konkreten Beispiels zeigen, wie einfach sich Photoshop und SWITCH zu einem leistungsfähigen Bildbearbeitungsserver kombinieren lassen:

Aufgabenstellung

Im diesem Beispiel geht es darum, RGB-Bilddaten in verschiedene Farbräume (ISOcoated_v2, Graustufen, RGB LowRes) und Formate (JPEG für Web in einer bestimmten Größe, TIFF für Print) zu bringen. Jedem Mitarbeiter/jedem Fotograf soll sein eigener Eingangsordner zur Verfügung stehen und die resultierenden Daten strukturiert abgelegt werden.

Hinweis: Die in diesem Ablauf verwendeten Photoshop-Aktionen können zusammen mit dem SWITCH-Flow weiter unten heruntergeladen werden. Diese stellen aber nur ein Beispiel für die möglichen Bildmanipulationen dar. Sie können jede andere Aktion an Stelle der heir gezeigten verwenden. Beachten Sie dazu die Tips für die Verwendung von Aktionen in Gradual SWITCH weiter unten in diesem Artikel.

  1. Die Bilder werden in einem Verzeichnis (Bilddaten In) abgelegt. In diesem Verzeichnis sind Unterordner für die verschiedenen Mitarbeiter/Fotografen angelegt, welche von SWITCH überwacht werden. SWITCH merkt sich auch den Eingangsordner, in welchem die Bilddaten abgelegt wurden und kann die Struktur für die später folgende Bildabalage (4) wieder nutzen.

  2. Von dem Originalbild wird eine Kopie als Original sowie 3 weitere Kopien für die unterschiedlichen Verarbeitungsschritte erstellt.

  3. Die 3 Photoshop Konfiguratoren öffnen die Bilder und führen 3 unterschiedliche Aktionen aus: Konvertierung in CMYK (Arbeitsfarbraum ISOcoated_v2 in den Farbvoreinstellungen einstellen!), in Graustufen und als JPEG in einer vorgegebenen Pixelgröße (100 Pixel breit).

  4. Die resultierenden Bilddaten werden von SWITCH gemäß den unterschiedlichen Verarbeitungsstrecken und dem Original Eingangsordner im Biddaten Out Ordner strukturiert abgelegt (wobei sich die Struktur ganz einfach aus der Benennung der Eingangs-/Durchgangs-Ordner in SWITCH ergibt) :
    • Fotograf 1
      • CMYK
      • Grau
      • Web

    • Fotograf 2
      • CMYK
      • Grau
      • Web
      ...

Download des Flows inkl. Anleitung

Nachfolgend finden Sie den oben beschriebenen SWITCH-Arbeitsablauf (=Flow), die dazu benötigten Aktionen sowie eine Anleitung zum Download:

Photoshop-Bildserver.zip

Aktionen für die Verwendung in SWITCH

Sie können natürlich auch Ihre eigenen Aktionen erstellen. Nachfolgend ein paar Tips dazu:

  • Das Öffnen und Schliessen von Bilddaten übernimmt SWITCH, so dass Sie diese Schritte nicht in die Aktion aufnehmen dürfen.
  • Das Speichern sollten Sie ebenfalls über SWITCH vornehmen. In den Eigenschaften des Photoshop-Konfigurators lassen sich unter "Save As" viele der gängigen Formate auswählen. (Möchten Sie das Originalformat belassen, so gibt es dafür ein Script, welches wir Ihnen gern zur Verfügung stellen).
  • Testen Sie die Aktion zuerst an einem geöffneten Bild aus und überprüfen Sie, ob diese den gewünschten Effekt hat. Erst danach sollte die Aktion in SWITCH zugewiesen werden.
  • Sollte ein Fehler bei der Ausführung der Aktion auftreten, so finden Sie im SWITCH-Protokoll eine entsprechende Fehlermeldung. Wählen Sie dazu in SWITCH im Menü Ansicht (View) die Option "Meldungen" (Logs) aus.

Bei Fragen oder Problemen, rufen Sie uns einfach kurz an: +49-(0)40-89 71 89 0

  Bilder nach Profilen sortieren (Switch Core Engine)

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Mit SWITCH lassen sich von Haus aus viele sinnvolle Sortier-Aufgaben erledigen. Switch kann auf sogenannte Systemvariablen zugegriffen werden, was insbesondere für die Sortierung eine Menge interessanter Möglichkeiten mit sich bringt.

Aufgabenstellung

Bilddaten sollen automatisch hinsichtlich eingebetteter Profile sortiert werden. Dieser Flow berücksichtigt bereits die meisten Standard Bildprofile für RGB und CMYK Bilddaten, lässt sich aber beliebig erweitern (z.B. für Hausprofile). Bilddaten ohne Profile werden ebenfalls aussortiert.

Dieser Flow kann den Anfang eines weiteren, komplexeren Flows bilden, bei dem unerwünschte Profile oder Bilder ohne Profile automatisch über Einbindung des Photoshop-Konfigurators (Full- und PowerSwitch) in einen Standard umprofiliert werden....

Flow

Importieren Sie den folgenden Flow in Ihre Version von Switch (auch in der Demoversion nutzbar):

Sortierung_nach_Profilen.zip

Der Flow benötigt vorerst keine Anpassung mehr. Natürlich sollten Sie die Zielordner, welche standardmäßig von SWITCH selbst verwaltet werden auf entsprechende Ordner in Ihrem Netzwerk umlegen, so dass Sie von allen Arbeitsstationen darauf zugreifen können. Aber für einen schnellen Test funktioniert der Flow "out of the box".

Starten Sie den Flow und Ziehen Sie Bilddaten mit oder ohne Profilen auf den Eingangsordner. Die Bilder werden dann automatisch in die entsprechend gekennzeichneten Ordner verschoben.

Hintergrund: Variablen

Der Trick bei der Sortiereung liegt in der Fähigkeit von Switch, über Systemvariabeln auf bestimmte Metadaten von Jobs und Daten zugreifen zu können. Hier werden XMP-Informationen innerhalb von Bilddaten genutzt und für die Sortierung verwendet. Sie können dies beim Klick auf eine Verbindung in den Eigenschaften der Verbindung selbst sehen. Nachfolgend sehen Sie die Einstellungen, welche für die Verbindung "ISO Coated v2" gewählt wurden:

Klicken Sie auf dem Bild, um es zu vergrößern!

Beachten Sie dabei, dass das Kriterium bei dieser Verbindung alle Profile berücksichtigt, welche mit "ISO Coated v2" beginnen. Dies bedeutet, dass durch diesen Filter alle Bilder mit den folgenden eingebetteten Profilen laufen:

  • ISO Coated v2 (ECI)
  • ISO Coated v2 300% (ECI)
  • ISO Coated v2 (basICColor)
  • ISO Coated v2 300% (basICColor)

    Hinweis
    Sollten die XMP-Informationen für bestimmte Bilddaten nicht korrekt sein oder gänzlich fehlen, so kann man über einen Flow mit Photoshop, diese Informationen auch automatisch hinzufügen lassen, damit die Sortierung auch für soclhe Daten funktioniert. Dafür benötigen Sie dann aber mindestens Full- oder PowerSwitch.

  •   Online PDF-Preflight (Switch Core Engine, Switch Konfigurator-Modul, PitStop Server)

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    Switch lässt sich in Kombination mit einem (vielleicht schon bestehenden?) serverbasierten PDF-Prüfsystem zu einer vollautomatischen Online Preflight Lösung ausbauen.

    Enfocus Switch (Full- oder PowerSwitch) sorgt dabei für den automatisierten Datenempfang und -versand mittels FTP- und/oder Email, die Steuerung des Preflight-Moduls sowie die hierarchisch strukturierte Dateiablage und -sortierung.

    Für die PDF-Prüfung bzw. optionale Korrektur lassen sich verschiedene Produkte unterschiedlicher Hersteller benutzen, so etwa Enfocus PitStop Server, callas pdfToolbox Server, oder andere hotfolderbasierte Prüfprodukte.

    Wir haben nachfolgend einen Beispiel-Workflow für Sie vorbereitet und kommentiert, den Sie von unserer Webseite herunterladen können. Dieser Flow lässt sich mit FullSwitch oder PowerSwitch noch anpassen und ausbauen, funktioniert aber mit wenigen Handgriffen "out of the box", indem Sie ein paar Parameter an Ihre eigene Umgebung anpassen.

    1. Datenempfang per Mail, FTP oder per Hotfolder

    In diesem Flow werden PDF-Daten von einem Dienstleister per EMail (Attachment), per FTP und intern per Hotfolder entgegengenommen. Es erfolgt eine Dekomprimierung von eventuell komprimierten Daten (z.B. Mail-Attachments oder gezippte Daten auf FTP-Ordner). Danach werden Nicht-PDF-Dateien aussortiert und eine EMail an den Absender zurückgeschickt (Falsches Datenformat). PDF-Dateien werden automatisch geprüft. Hierzu wird in unserem Beispielworflow Enfocus PitStop Server verwendet, wofür Switch einen intergrierten Konfigurator besitzt. Sollten Sie PitStop Server nicht besitzen, so können Sie sich auch dafür eine 30-Tage Demoversion bei uns auf der Webseite herunteraden. Die Prüfung der Daten lässt sich aber auch mit anderen hotfolderbasierten Produkten wie callas pdfToolbox Server (Switch besitzt dafür ebenfalls einen Konfigurator) oder etwa SpeedFlow von OneVision (über den Generic Application Konfigurator) durchführen.

    Das Prüfresultat (bei Fehlern) wird in Form eines PDF-Reports an den jeweiligen Absender der Daten per EMail zurückgeschickt. Switch sorgt dabei automatisch dafür, dass die richtigen Daten an die jeweiligen Absender zurückgeroutet werden. Dies geschieht über den Einsatz von Metadaten (hier die Email-Adresse) innerhalb der JDF-Jobtickets, die sich FullSwitch beim Eingang der Daten merkt.

    Gleichzeitig kann eine Email-Benachrichtigung an einen internen Mitarbeiter beim Dienstleister versendet und die für gut befundenen Dateien können gleich automatisch weiter verarbeitet werden. Die Daten werden anschließend strukturiert nach Prüfergebnis, Absender und Datum abgelegt.

    Eine Anleitung zu diesem Flow finden Sie unter:

    Online Preflight.pdf

    Den Flow können Sie hier herunterladen:

    Online_Preflight.zip (Zip-Datei inkl. Anleitung als PDF)

    Sollten Sie Fragen zu diesem oder weiteren Flows und Möglichkeiten von Enfocus Switch haben, zögern Sie nicht uns anzurufen. Oder senden Sie uns einfach Ihre Anforderungen per EMail zu an: support@impressed.de

      Automatiserte Transparenzreduzierung (Switch Core Engine, Switch Konfigurator-Modul, callas pdfToolbox Server)

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    Mit Hilfe von Switch und dem callas pdfToolbox Server oder Enfocus PitStop Server lassen sich PDF-Dateien, welche Transparenzen beinhalten, automatisch verflachen, um die Dateien z.B. nachfolgend von einem Farbserver farblich korrekt anpassen zu lassen oder an ein RIP zu übergeben, welches nicht mit Transparenzen umgehen kann.

    Zunächst wird über ein Prüfprofil überprüft, ob Transparenzen in einer Datei vorhanden sind oder nicht. Wenn transparente Objekte gefunden werden, so wird die Datei im nächsten Schritt an die Transparenzreduzierung übergeben. Über die Eigenschaften von pdfToolbox Server(PitStop Server legen Sie fest, mit welchen Einstellungen die Transparenzverflachung erfolgen soll.

    Dieser Mini-Flow kann dann Ausgangspunkt für die weitere Optimierung der reduzierten Daten sein.

    Einen Beispiel-Flow für callas pdfToolbox Server können Sie hier herunterladen:

    Transparenz-Reduzierung.zip

    Sie benötigen eine aktuelle Version von callas pdfToolbox Server 5 (Vollversion oder Testversion).

      Anzeigen-Daten zu PDF konvertieren (Switch Core Engine, Switch Konfigurator-Modul, callas pdfToolbox Server)

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    Mit Hilfe von Switch und dem callas pdfToolbox Server lassen sich verschiedene Datenformate, die man als Dienstleister von Kunden erhält standardisiert und automatisiert in druckfertige PDF-Dateien umwandeln.

    Die unterschiedlichen Eingangsdaten (hier konkret Bilddaten, EPS, Office-Dokumente und PDF-Dateien) werden zunächst nach definierten Richtlinien nach PDF konvertiert. Hierfür werden die Fähigkeiten von callas pdfToolbox Server/CLI genutzt.

    Anschließend werden die Daten geprüft und für die Druckausgabe optimiert. Danach wird jede Datei entsprechend umbenannt und strukturiert auf dem Fileserver abgelegt.

    Ein solcher Workflow kann so oder ähnlich bei jedem Dienstleister, welcher von seinen Kunden noch offene Datenformate oder EPS/JPEGs/Tiffs erhält dazu genutzt werden, intern nur mit PDF-Daten zu arbeiten, was die weitere Verarbeitung und Standardisierung erheblich erleichtert.

      Bogenmontage mit Quite HOT Imposing (Switch Core Engine, Switch Konfigurator-Modul, Quite Hot Imposing)

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    Enfocus SWITCH (Varianten FullSWITCH und PowerSWITCH) enthält einen Konfigurator für Quite HOT Imposing. Damit lassen sich alle notwendigen Einstellungen für die automatisierte Bogenmontage direkt aus SWITCH heraus einrichten. Quite HOT Imposing besteht zum einen aus einem ausführbaren Programm, zum anderen aus einer CLI- (Command Line Interface) Version die von Enfocus Switch angesteuert wird. Dies ermöglicht einen maximalen Durchsatz auch bei hoher Auslastung.

    Die Kombination aus SWITCH und Quite HOT Imposing stellt eine äußerst leistungsfähige, voll automatisierbare Lösung für die Bogenmontage dar. Mit Hilfe von SWITCH lassen sich sowohl einfache als auch äußerst komplexe Arbeitsabläufe abbilden und automatisieren. Quite HOT Imposing stellt dabei robuste und sehr einfach zu bedienende Optionen für die automatische Montage bereit. Anwendern des Acrobat Plug-Ins Quite Imposing Plus steht in Verbindung mit Quite HOT Imposing eine einfache Konfigurationsmöglichkeit zur Auswahl. Durch diese Verarbeitung lassen sich Aufgaben in bestehende Arbeitsabläufe leicht integrieren und automatisieren. Dies spart eine Menge Zeit und bietet auch die Chance, solche Schritte insbesondere innerhalb einer Arbeitsgruppe zu zentralisieren und zu standardisieren.

    Nachfolgend möchten wir Ihnen anhand eines konkreten Beispiels zeigen, wie einfach sich Quite HOT Imposing und SWITCH zu einem leistungsfähigen Bogenmontage-Server kombinieren lassen:

    Aufgabenstellung

    Im diesem Beispiel geht es darum, druckfertige PDF-Dateien zum Ausschießen bereitzustellen. Die Übergabe soll per Hotfolder erfolgen. Verarbeitet werden sollen drei unterschiedliche Typen von PDFs:

    1. PDF Dokumente mit 16 und mehr Seiten

    2. PDF Dokumente mit 8 Seiten

    3. Einzelseiten (Visitenkarten) die zu einer Nutzenform montieren

    1. Die PDF Dateien werden in einen Netzwerk Ordner abgelegt der von SWITCH überwacht wird.

    2. SWITCH legt eine Kopie der Daten in einem Archivordner ab und sortiert die Eingangsdaten nach bestimmten Vorgaben.

    Das Sortier-Kriterium könnte die Anzahl der Seiten in den jeweiligen PDFs, oder aber eine bestimmte Kennung im Dateinamen sein. Jeder Datei werden vor dem eigentlichen Verarbeiten vom Anwender eine eindeutige Kennung hinzugefügt. Diese Kennung bestimmt die Weiterverarbeitung in SWITCH. So z.B. "1_" bedeutet Nutzen-Montage, die "16_" steht für 16 Seiten und mehr, usw.

    3. Die sortierten PDF-Dateien werden jetzt an einen der 3 Quite HOT Imposing Konfigurations-Module weitergeleitet. Über die Eigenschaften für jeden Konfigurator ist festgelegt, welches Ausschießmuster und Bogengröße, usw. für die Montage verwendet wird.

    4. Alle ausgeschossenen PDF-Dateien werden so umbenannt, damit sie eindeutig zu erkennen sind. Danach werden die Daten ebenfalls Archiviert und an ein z.B. Ausgabegerät (RIP) weitergeleitet.

    Den Flow können Sie hier herunterladen:

    QuiteFlow.zip

    Dieser Download enthält einen Switch 10 Flow, eine Quite Hot Buchmontage und einen Quite Hot Konfigurator.

    Den Flow mit einem einfachen Beispiel können Sie hier herunterladen:

    Weitere Informationen zum Produkt Quite HOT Imposing finden Sie hier.


    Bei Fragen rufen Sie uns einfach kurz an: +49-(0)40-89 71 89 0

      Daten an Switch übertragen mit Enfocus Connect (Switch Core Engine, Switch Client-Modul, Switch Metadaten-Modul, Enfocus Connect)

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    Hier zeigen wir Ihnen einen beispielhaften Workflow mit Enfocus Connect und Enfocus Switch, wobei Switch Daten direkt empfängt und gemäß Metadaten automatisch weiter verarbeitet. Dieser Workflow soll Ihnen demonstrieren, wie Daten auf einfache Weise von Kunden oder externen Mitarbeitern direkt an einen von Enfocus Switch gesteuerten Workflow übergeben werden können und welche Vorteile ein Dientsleister bei der Daten-Übertragung und der automatisierten Weiterverarbeitung genießt.

    Der Workflow

    Unser Beispielworkflow empfängt PDF-Daten, überprüft, ob diese kritische Fehler enthalten (diese werden zur manuellen Inspektion aussortiert) und verarbeitet Daten, welche gemäß dem hinterlegten (PitStop-) Prüfprofil OK sind automatisch gemäß den im Connector abgefragten Metadaten. Neben einer automatisch generierten, eindeutigen Auftragsnummer und der Absender EMail-Adresse wird die Aufbereitung der Daten für den Druck auf gestrichenes Papier/ungestrichenes Papier im Bogenoffset angeboten. Der Kunde kann hier zudem wählen, ob er noch einen Korrekturabzug (72dpi) der farblich angepassten Daten erhalten möchte. Dies erfolgt alles voll automatisch!

    Die hier abgefragten Metadaten können beliebig vom Dienstleister definiert werden - dies ist NUR EIN BEISPIEL für den Einsatz von Metadaten, welche mittels Enfocus Switch wiederum ausgelesen und für die weitere Workflowsteuerung der übermittelten Daten dynamisch genutzt werden kann. Übrigens - die Felder für die Eingabe werden im Switch-Flow selbst definiert. Connect liest diese vor jeder Verbindung dynamisch aus und präsentiert dem Connector-Benutzer die Eingabemaske somit immer auf dem aktuellen Stand!

    Unser Enfocus Connector: Die Benutzeroberfläche des Connectors lässt sich an Ihre CI anpassen

    Enfocus Connect Metadaten: Es lassen sich beliebige Metadaten zum Auftrag oder dem Absender abfragen. Felder können validiert werden und es lässt sich festlegen, ob Felder ausgefüllt werden müssen.

    Bei weiteren Fragen zu Encocus Connect oder Enfocus Switch, rufen Sie uns doch einfach kurz an. ++49-(0)40-89 71 89-0

      PDF Preflight und Farbanpassung (ZePrA) (Switch Core Engine, Switch Konfigurator-Modul, ColorLogic ZePrA)

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    Was macht der ZePrA Flow?

    Der ZePrA Flow zeigt Ihnen anhand eines beispielhaften Flows das Zusammenspiel aus Enfocus Switch, Enfocus PitStop Server und ColorLogic ZePrA. Der Flow verarbeitet eingehende PDF-Daten vollautomatisch. Zunächst wird eine generelle Prüfung der PDF-Dateien mittels PitStop Server durchgeführt. Daten, welche diese Prüfung bestehen, werden danach an den Farbserver ColorLogic ZePrA weitergeleitet, welcher eine farbliche Anpassung und Optimierung mittels DeviceLink-Profilen vornimmt.

    Download ZePrA-Flow

    ZePrA-Flow.zip

    Flow instructions also available in english: ZePrA_Switch Flow_E_v2.pdf

    Es stehen 3 Eingangsordner zur Auswahl: Coated, Uncoated und Newspaper. Werden Daten in einen dieser Ordner abgelegt, so erfolgt jeweils eine Farbanpassung ausgehend von ISOcoated_v2 Daten.

    • Daten im Coated-Ordner werden lediglich im Gesamtfarbauftrag auf 300% reduziert.
    • Daten im Uncoated-Ordner werden nach ISOuncoated farbkonvertiert, die Tonwertzuwächse ausgeglichen und vom Gesamtfarbauftrag auf 280% reduziert.
    • Daten im Newspaper-Ordner werden nach ISOnewspaper26v4 konvertiert und vom Gesamtfarbauftrag auf 240% reduziert.

    Was benötigen Sie zum Testen des ZePrA Flows?

    Sie benötigen aktuelle Test- oder Vollversionen der folgenden Applikationen:

    • Enfocus Switch


    • Enfocus PitStop Server
    • ColorLogic ZePrA

    Für ZePrA benötigen Sie zusätzlich einen Freischaltungscode für die Testversion. Diesen können Sie direkt bei Impressed anfordern.

    Installation der Testversionen:

    Die Testversionen aller 3 Produkte lassen sich von www.impressed.de herunterladen. Enfocus-Testversionen finden Sie auch auf den Webseite des Herstellers:

    http://www.enfocus.com

    Manuelle Anpassungen auf Ihrem Rechner:

    1.

    Nachdem Sie das Flow-Paket auf Ihren Rechner heruntergeladen haben, dekomprimieren Sie die Zip-Datei und legen den Ordner "ZePrA-Demo-Flow auf Ihren Schreibtisch. Starten Sie dann Ihre Version von Switch und ziehen Sie den Flow:

    ZePrA Flow Demo.sflow (dieser befindet sich im Unterordner Flow)

    auf das Fenster "Flows" in Switch. Sie können den Flow auch über das Menü Flows/Import... in die Flow-Liste importieren.

    2.

    Weisen Sie den Ordnern "In", "Out OK" und "Out Error" und "Originals" die entsprechenden Ordner innerhalb des ZePrA-Flow Ordners zu. Selektieren Sie dazu das entsprechende Element im Flow-Fenster und klicken Sie dann im Fenster "Eigenschaften" im Feld "Pfad". Sie können von dort aus nun über "Ordner wählen" den entsprechend genannten Ordner innerhalb des ZePrA-Flow Ordners auf dem Schreibtisch auswählen.

    Hinweis: Nachdem Sie die Pfade korrekt zugewiesen haben, sollten die Warnsymbole bei diesen Elementen verschwunden sein.

    3.

    Nun fehlen nur noch die 3 Farbsets für ZePrA:

  • Starten Sie dazu die ZePrA Testversion. Sie müssen ZePrA zunächst mit dem Lizenzcode freischalten. Dies erledigen Sie über das Menü Hilfe/Registrierung/Laden. Nach erfolgter Freischaltung wird dies im Fenster Registrierung angezeigt.

    Importieren Sie nun die im Unterordner "ZePrA Configuration" enthaltene Datei "ZePrA-Demoflow.ccf" in ZePrA im Menü "Werkzeuge/Konfiguration importieren..."
    Dadurch werden 3 fertige Konfigurationen (Coated, Uncoated, Newspaper) importiert, welche dann von Switch aus aaufgerufen werden können. Beachten Sie, dass die Bezeichnung der Konfigurationen in ZePrA exakt gleich heissen, wie die Unterordner im Ordner ?In. Sollten Sie Konfigurationen umbennen oder neue hinzufügen, so müssen Sie auch die Ordnernamen entsprechend ändern bzw. erweitern.

    Damit ist soweit alles fertig eingerichtet.

    4.
    Starten Sie den Flow in Switch durch einen Doppelklick auf den Flow-Namen in der Flow-Liste (Aternativ über das Menü: Flow/Aktivieren).

    5.
    Legen Sie Druckdaten /diese sollten für den Bogenoffset aufbereitet sein) in einen der Eingangsordner Coated/Newspaper oder Uncoated im In-Ordner. Die verarbeiteten Datei werden nach Erfolg im "Out OK" Ordner abgelegt. Eine Dateinamenskennung (_Coated, _Newspaper, _Uncoated) weist auf die entsprechende Verarbeitung und den weiteren Verwendungszweck hin. Im Report-Ordner finden Sie den Prüfreport von PitStop Server.

    Entsprechend werden Daten im "Out Error" Ordner abgelegt, wenn bei der Prüfung mindestens ein Fehler gefunden wurde

    Im Ordner "Originals" werden die Originaldaten nochmals als Backup aufgehoben. Diese werden 24 h aufgehoben und danach in den Papierkorb verschoben.